Schlüsselsuche 2.0 – James Bond lässt grüssen

24.11.2014 |  Von  |  Allgemein

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Durchschnittlich verlegen wir mindestens einmal im Jahr einen unserer Schlüssel. Das Szenario kennen wir: In planloser Hektik wühlen wir durch die ganze Wohnung und verschwenden genervt unnötige Zeit. Die logische Lösung für diese Plage: ein Schlüsselfinder!

Wohnungsschlüssel oder Autoschlüssel, manchmal sogar der ganze Schlüsselbund – die kleinen Dinger sind einfach dazu prädestiniert, sich in Luft aufzulösen. Deshalb sollte ein Schlüsselfinder zur Grundausstattung eines jeden Haushalts gehören!

Welche Systeme gibt es?

Die Grundfunktion eines Schlüsselfinders ist einfach. Er ist als Anhänger am Bund oder an einzelnen Schlüsseln befestigt. Ist er verlegt, gibt man ein Geräusch – etwa einen Pfiff oder ein Klatschen – von sich. Der Schlüsselfinder macht dann mit einem akustischen Signal auf sich aufmerksam. Manche Modelle reagieren mittels Lichtquelle zusätzlich optisch. Ein normaler Schlüsselfinder hat eine Reichweite von bis zu zehn Metern – für eine durchschnittliche Wohnung also durchaus ausreichend.

Ein Funk-Schlüsselfinder für hartnäckige Fälle

Wenn ein normaler Schlüsselfinder unter einer Decke oder Zeitung liegt, dringen die Schallwellen nicht mehr zu ihm durch. Er reagiert nicht, und wir warten vergeblich auf das Signal. Abhilfe für dieses Problem schafft die Variante, die wie andere moderne Haushaltsgeräte über Funk gesteuert wird. Drückt man auf den dazugehörigen Sender, schlägt das Ding Alarm. Entsprechende Systeme bieten eine Reichweite von rund 40 Metern.

Bluetooth: Willkommen im digitalen Zeitalter

Diese Geräte arbeiten ähnlich wie ihre Funk-Pendants. Am Schlüssel – gegebenenfalls auch an anderen wichtigen Gegenständen – werden Bluetooth-Sensoren angebracht. Über eine Fernbedienung werden die Sensoren alarmiert – dem Fund steht also nichts mehr im Weg. Schwierigkeiten kann es bei dicken Betonwänden oder anderen räumlichen Hindernissen geben. Das Signal kann diese Widerstände nämlich nicht immer überwinden.

GPS-Schlüsselfinder: So geht Schlüsselsuche 2.0

Wer gern in seinem geräumigen Haus oder im Grossraumbüro seinen Schlüssel verlegt, greift am besten auf einen Key Finder zurück, der die Signale über GPS steuert. Die Koordinaten werden automatisch ins Internet geladen – mittels Smartphone kann das verschwundene Teil über Google Maps oder andere Dienste leicht geortet werden.



Die Auswahl an Schlüsselfindern ist riesig. Sollten Sie einen anschaffen wollen, informieren Sie sich im Fachhandel oder studieren Sie diverse Testberichte im Netz. Sparen Sie nicht am falschen Ort! Noch lästiger als ein verlorener Schlüssel ist nämlich ein nicht funktionierender Schlüsselfinder.

 

Oberstes Bild: © Warren Goldswain – shutterstock.com


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