Spülmaschine – wirklich lohnenswerter als die Handwäsche?

21.07.2014 |  Von  |  Küchengeräte
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Spülmaschine – wirklich lohnenswerter als die Handwäsche?
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Die Spülmaschine ist ein fester Bestandteil von immer mehr Schweizer Haushalten und sorgt zweifelsohne für Entlastung bei einer der lästigsten Tätigkeiten im Alltag. Auch wenn immer mehr Hersteller ihre Spülmaschinen als echte Spargeräte vermarkten und hiermit eine Reduktion des Strom- und Wasserverbrauchs in Aussicht stellen, bleiben viele Verbraucher hierzulande kritisch. Vielfach bleibt ein Restzweifel, ob der Wasserverbrauch bzw. die Energie zum Erhitzen des Waschwassers in einer Spülmaschine erkennbar unter den Werten einer Wäsche von Hand liegt.

Dass seit Jahrzehnten über Nutzen und Probleme einer Spülmaschine diskutiert wird, hängt von vielfältigen Faktoren und Einstellungen des Haushaltsgerätes ab. Tatsächlich lässt sich nicht pauschal sagen, dass die Handwäsche stets günstiger oder umweltfreundlicher als der Einsatz einer Spülmaschine ist. Ausserdem sollte jeder Haushalt bei der Entscheidung für oder gegen eine solche Maschine Schwerpunkte setzen, die sich nicht immer in den Kosten oder den benötigten Wassermengen messen lassen. Analog wird heutzutage kaum ein Haushalt mehr auf eine Waschmaschine für Kleidung verzichten wollen, nur weil diese mehr Strom benötigt als die Handwäsche im Waschbecken. Viele Faktoren müssen somit bedacht werden, um die Vorteile einer Spülmaschine realistisch einschätzen zu können.



Nach welchen Kriterien eine Spülmaschine zu bewerten ist

Die technische Entwicklung ist über Jahrhunderte bei allen Haushaltsgeräten vorangeschritten, um Wasser, Strom und Reinigungsmittel einzusparen. Moderne Geräte verfügen über Sensoren, die den Grad der Verschmutzung von Geschirr, Besteck & Co. ermessen können und hieran den Wasserverbrauch und die Waschzeit ausrichten. Neben der Menge an Wasser und Spülmittel sind die Temperatur und die Spüldauer die entscheidenden Faktoren in jeder Spülmaschine. Ihr Zusammenspiel ist für die sparsame und effektive Nutzung des Gerätes entscheidend, wobei dies bei einer professionellen Kaufberatung oder dem Einholen eigenständiger Informationen über das Internet schnell untergeht.

Mit einer Spülmaschine Wasser effektiv einsparen

Im Vergleich zur Handwäsche des Geschirrs weist fast jede moderne Spülmaschine einen unschlagbaren Vorteil im Wasserverbrauch auf. Auch wenn dieser abhängig von den anderen genannten Faktoren schwanken kann, wird von zeitgemässen Geräten selten die Grenze von 15 Liter pro normalem Waschgang überschritten. Beim Füllen des Spülbeckens wird diese Literzahl schnell überschritten, zumal das Waschwasser rasch verschmutzt und neu aufgefüllt werden muss. Durch die höhere Temperatur, die in einer Spülmaschine herrschen kann, wird zudem eine schnellere und effektivere Reinigung als bei der Handwäsche möglich. Leider spiegelt sich die stärkere Erwärmung des Waschwassers direkt im Stromverbrauch wider. Mit einem attraktiven Stromtarif, aber hohen Verbrauchskosten für einen Kubikmeter Wasser in der eigenen Gemeinde, sollte häufiger auf das Waschen mit Spülmaschine vertraut werden.

Stromverbrauch spricht stärker für die Handwäsche



Was sich beim Verbrauch von Trinkwasser für einen Spülgang einsparen lässt, wird leider mit vielen Maschinen durch die Stromkosten kompensiert. Der wesentliche Faktor einer höheren Reinigungstemperatur spielt hierbei ein, ausserdem sind moderne Geräte mit immer mehr technischen Extras ausgestattet. So nützlich Schmutzsensor & Co. auch erscheinen – sie alle benötigen elektrische Energie und steigern potenziell den Verbrauch der Spülmaschine. Der Vorteil der Handwäsche im Spülbecken kommt allerdings nur dann zum Tragen, wenn nicht mit einem Untertischgerät oder ähnlichen Konzepten zur Erhitzung des Wassers gearbeitet wird. Solche Geräte stellen meist 24 Stunden pro Tag Warmwasser sicher und erzeugen dies nicht erst auf Abruf, was sich zwangsläufig in einem höheren Stromverbrauch zeigt.



Spar- und Kurzprogramme von Spülmaschinen im Profil



Da Hersteller von Spülmaschinen mit den Kundenvorlieben von den Kosten bis zur Ökologie vertraut sind, verfügen alle modernen Geräte über sogenannte Spar- oder Kurzprogramme. Beide Varianten sind streng voneinander zu unterscheiden, da sie in den Verbrauchskosten erhebliche Unterschiede aufweisen. Bei einem Kurzprogramm wird von den meisten Herstellern der zeitliche Faktor optimiert, möglichst schnell sollen Geschirr & Co. die Maschine sauber verlassen. Natürlich wird für die bestmögliche Reinigung in kürzerer Zeit mehr Wasser und Strom benötigt. Anders sieht dies bei Sparprogrammen aus: Diese benötigen zwar länger, gehen jedoch schonend mit den ökologischen Ressourcen um und verhelfen im Vergleich zum Normalprogramm tatsächlich zu positiven Effekten. Wie bei einer Waschmaschine sollte daher nicht automatisch gedacht werden, dass Kurz- oder Sparprogramme alleine für eine leichte Verschmutzung geeignet sind.

Fazit zu Spülmaschine contra Handwäsche

Bei einem sehr bewussten Umgang mit Waschwasser für eine Handwäsche, einem zielgerichteten Einsatz des Wassers und dem Verzicht auf Untertischgeräte bringt eine Handwäsche von Geschirr oder Besteck in der Gesamtsumme tatsächlich Vorteile mit sich. Genau dieser Optimalzustand dürfte sich jedoch in kaum einer Küche erzielen lassen. Das Vertrauen auf eine Spülmaschine als moderne Alternative ist deshalb durchaus lohnenswert und kann in Punkten wie Wasserverbrauch oder schonender Umgang mit Reinigungsmitteln positive Aspekte verbuchen. Beim Stromverbrauch können sich moderne Geräte mit ihrer umfassenden Technik als nachteiliger erweisen, dieser Effekt lässt sich jedoch durch intelligente Einstellungen wie ein Sparprogramm umgehen. Wichtig: Neben allen genannten Faktoren gehen die Anbieter einer Spülmaschine bei der Präsentation von Umweltdaten und Effizienzklassen nicht darauf ein, wie viel Reinigungsmittel der Verbraucher pro Waschgang tatsächlich einsetzt.



 

Oberstes Bild: © Monkey Business Images – Shutterstock.com



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Über Meik Peters

Ich bin freier Künstler, Journalist, Sprecher und Mathematiker. Über die jahrelange Arbeit als Texter bin ich mit diversen Interessengebieten und Themenbereichen in Kontakt gekommen und bearbeite diese mit grosser Freude.


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