Vitamine in Lebensmitteln erhalten: Ein Dampfgarer macht es möglich

25.09.2014 |  Von  |  Pfannen
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Vitamine in Lebensmitteln erhalten: Ein Dampfgarer macht es möglich
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Wenn Sie Lebensmittel zubereiten, dann ist es wichtig, besonders schonend vorzugehen. Die Speisen müssen ihre Vitamine und Mineralstoffe weitestgehend behalten, und auch die Optik sollte sich nicht zu stark verändern. In einem Kochtopf oder in der Bratpfanne wird gerade Gemüse starken Belastungen ausgesetzt. Durch Dampfgarer wird dies verhindert und Sie bereiten innerhalb kürzester Zeit nahrhafte und schmackhafte Gerichte zu.

Dampfgarer sind in verschiedenen Varianten erhältlich; wichtig ist, das richtige Modell zu finden. Viele unterschiedliche Gerätetypen arbeiten nach diesem Prinzip, wie die Systemdampfgarer oder der klassische Römertopf. Moderne Elektrogeräte werden unter anderem für Gemüse, Fleisch, Fisch oder auch Eier verwendet. Sie können mit oder ohne Druck arbeiten und müssen für die jeweiligen Speisen und die Familiengrösse passend ausgewählt werden.



Dampfgaren: Zwei Prinzipien der Zubereitung

Im Bereich des Dampfgarens unterscheidet man zwischen dem Garen mit und dem ohne Druckeinwirkung. Beide Versionen haben ihre Vorteile und speziellen Einsatzgebiete. Das drucklose Dampfgaren arbeitet mit Wasserdampf, welcher aufsteigt. Die Speisen sind dabei dem Umgebungsdruck ausgesetzt. Beim Dampfdruckgaren befinden sich die Lebensmittel und das siedende Wasser in einem abgeschlossenen System, sodass es zu einem Anstieg des Druckes kommt.

Zum Schutz wird eine Druckbegrenzung integriert, diese liegt meistens bei 2 bar. Das Wasser siedet nun erst bei 120 Grad und die Lebensmittel können schonend garen. Da die Temperatur höher ist als ohne Druckveränderung, wird der Vorgang beschleunigt. Beiden Versionen gemeinsam ist der Erhalt des farbenfrohen Aussehens und des natürlichen Geschmacks der Lebensmittel.

Der Ursprung des Dampfgarens



Bekannt ist das Dampfgaren vor allem aus dem asiatischen Raum. In China werden viele Lebensmittel traditionell in speziellen Bambuskörbchen zubereitet, welche mit Wasserdampf arbeiten. In Europa wissen Köche, Hausfrauen und Hausmänner die Vorzüge des Dampfes ebenfalls schon lange zu schätzen. Bereits vor der Erfindung des Dampfgarers wurde ein Topf mit Wasser in den Backofen gestellt, wodurch Brötchen und der Schweinebraten besonders gut gelingen.

Die Vorteile überzeugen beim Dampfgaren

Das Besondere am Dampfgaren ist, dass die Speisen ihr Aussehen und ihren Geschmack behalten. Durch die Verwendung des Wasserdampfes sind die Lebensmittel nicht direkt der Flüssigkeit ausgesetzt. Sie verwässern nicht und schmecken daher natürlich und frisch. In vielen Fällen verstärkt sich die Farbe der Speisen noch einmal, sodass mit Dampf gegartes Gemüse auf dem Teller dekorativ aussieht. Die natürlichen Aromen und die Vitamine sind in den Lebensmitteln erhalten geblieben.

Die verschiedenen Möglichkeiten des Dampfgarens

Bereits 1927 wurde der erste Schnellkochtopf entwickelt; er arbeitete bereits mit einem Druck-Dampf-Verfahren. Er verkürzte die Zubereitungszeit verschiedener Speisen, und seine Nachfolger gehören heute zur Grundausstattung in jeder Küche. Lange Zeit in Vergessenheit geraten, gelangte er in den 1970er-Jahren zu neuem Ruhm, welcher bis heute anhält. Gulasch, Erbsensuppe und viele andere Gerichte werden oftmals ausschliesslich im Schnellkochtopf zubereitet.

Der Römertopf zählt ebenfalls zu den Dampfgarern. Er wurde in den 1960er-Jahren entwickelt und arbeitet ohne Druck. In den meisten Fällen dient der Topf dazu, Fleisch zuzubereiten. Seit den 1990er-Jahren haben sich elektrische Geräte durchsetzen können. Sie vereinfachten die Zubereitung verschiedener Speisen und passten sehr gut zum damals aufkeimenden Interesse an asiatischen Gerichten. Sie wurden als Reiskocher sowie für Gemüse, Fisch und Fleisch verwendet.

Die Funktionsweise eines Dampfgarers



In der untersten Ebene ist eine Wasserschale angebracht, welche erhitzt wird. Über diesem Behälter sind weitere Ebenen vorhanden; diese verfügen über Löcher im Boden. Das Wasser verwandelt sich zu Dampf und steigt durch die Öffnungen auf. Wenn Sie Reis kochen oder Speisen aufwärmen möchten, dann können Sie auch einen Aufsatz ohne Löcher verwenden.

Eine komplexere Variante sind die Systemdampfgarer. Hierbei kann der Backofen so umgerüstet werden, dass er als Dampfgarer funktioniert. Sie erhalten einen relativ grossen Raum, welcher zur Zubereitung kompletter Menüs geeignet ist. Der Backofen wird auf Unterhitze eingestellt und das Wasser kann sich erwärmen. Eine Alternative zur Umrüstung des Backofens sind Dampfbacköfen; diese erfüllen mehrere Funktionen, wie Dünsten, Blanchieren oder Dämpfen.

Dampfbacköfen werden zudem für das Erwärmen von Speisen, zum Auftauen von Tiefkühlprodukten und für Fertiggerichte verwendet. Die Vorteile liegen in den unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten, welche beispielsweise die Temperatur betreffen. Sie füllen die verschiedenen Speisen in kleine Eisenschalen und stellen sie in den Innenraum. Die Gerichte behalten ihr ansprechendes Aussehen und bleiben vitaminreich.



Den richtigen Dampfgarer auswählen – einige Punkte sind wichtig

Wenn Sie einen Dampfgarer suchen, dann ist eine grosse Anzahl an Einsätzen von Vorteil, dadurch ist das Gerät flexibel für unterschiedliche Speisen geeignet. Praktisch ist ein Timer, das Küchengerät schaltet sich dann nach einer bestimmten Zeit von selbst aus. Anschliessend kann eine Warmhaltefunktion aktiv werden. Je höher das angegebene Volumen ist, desto grössere Mengen an Speisen können Sie zubereiten. Hähnchen benötigt rund zehn Liter, für Reis hingegen sind zwei Liter ausreichend.

Einige Geräte sind zusätzlich mit Einsätzen für Eier oder andere besondere Lebensmittel ausgestattet. Besonders praktisch ist, wenn die Schüsseln und Aufsätze für die Spülmaschine geeignet sind; dies muss speziell ausgewiesen sein. Für die Sicherheit sorgen Warnleuchten, beispielsweise bei einem zu niedrigen Wasserstand.




 

Oberstes Bild: © 33333 – Shutterstock.com


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