Waschmaschine – diese Tipps erhöhen die Lebensdauer

18.05.2020 |  Von  |  Bad

In vielen Haushalten müssen Waschmaschinen täglich ihren Dienst verrichten. Häufig wird sich beinahe blind darauf verlassen, dass die Geräte funktionieren. Ist dies nicht der Fall, herrscht häufig Ratlosigkeit.

Die Lebensdauer von Waschmaschinen lässt sich entscheidend verlängern, wenn bei der Handhabung und Pflege einige Dinge beachtet werden. Wie lange die Freude an den Geräten währt, ist nicht allein davon abhängig, wie häufig Sie waschen. Die Reinigung und Pflege der Geräte sind ein wichtiger Aspekt, welcher die Leistungsfähigkeit von Waschmaschinen erhalten kann und die Lebensdauer entscheidend verlängert.

Waschmaschinen brauchen Reinigung

Soll die Waschmaschine regelmässig saubere und weisse Wäsche liefern, braucht auch das Gerät selbst öfters eine Generalüberholung. Wer einmal einen genaueren Blick in das Innere der Maschinen wirft, erkennt einmal mehr: Waschmaschinen brauchen Pflege. Nur wenn sie sauber ist, wird die Wäsche auch sauber und duftet.

Im Lauf der Zeit sammelt sich Schmutz im Waschmaschineninneren an. Durch die Hitze und die Nässe entsteht ein Wärmestau. In der geschlossenen Maschine besteht die Gefahr von Schimmelbildung und Bakterienbefall.

Wer seine Waschmaschine nicht reinigt, riskiert, dass Abflüsse und Rohre verstopfen. Die Geräte bringen weniger Leistung und werden zu lästigen Stromfressern.

Für die Reinigung der Waschmaschine bieten sich verschiedene Produkte an:

  • Entkalker: Für die regelmässige Entkalkung der Waschmaschine gibt es spezielle Produkte. Diese lösen Kalkablagerungen. Die Maschine wird zwar entkalkt, aber nicht gereinigt. Auch Gerüche lassen sich mit einem Entkalker nicht vertreiben.
  • Rundum Reiniger: Mit diesen Produkten können Sie die Waschmaschine innen und aussen reinigen. Verschmutzungen können gelöst werden und die Ansammlung von Bakterien lässt sich verhindern. Ein Entkalker sollte zusätzlich verwendet werden.
  • Universalreiniger: Diese Reiniger säubern und entkalken die Waschmaschine in einem Arbeitsgang. Die Reinigung mit diesen Produkten sollte mehrmals jährlich durchgeführt werden. Dabei wird die komplette Packung in die Waschmaschine gegeben, Sie starten die Maschine und wählen ein Waschprogramm mit möglichst hoher Temperatur.


Bakterien den Kampf ansagen

Wird die Reinigung der Waschmaschine versäumt, entsteht in der Waschtrommel ein Biofilm und mit ihm ein Tummelplatz für Bakterien und Pilze. Dies können Sie nicht nur sehen, sondern in erster Linie auch riechen.

Auf der Suche nach Bakterien, werden Sie im Türgummi, dem Waschmittelfach oder dem Flusensieb fündig. Während des Waschvorgangs lösen sich Fusseln und andere Bestandteile von der Kleidung. Diese fangen sich im Flusensieb. In diesem nassen Milieu kommt es besonders schnell zur Bildung von Bakterien. Eine regelmässige Säuberung des Flusensiebs kann entscheidend dazu beitragen, die Lebensdauer der Waschmaschine zu verlängern.

Schonfrist für Bakterien und Keime

Wer beinahe ausschliesslich den Schonwaschgang nutzt, macht es Bakterien und Keimen leicht. Diese können sich in der feuchtwarmen Umgebung ungestört vermehren.

Bakterien werden erst ab einer Waschtemperatur von 60 Grad zuverlässig abgetötet. Mindestens einmal im Monat sollte ein Waschgang mit hohen Temperaturen durchgeführt werden. Geben Sie dabei Vollwaschmittel in die Trommel, lösen die Bleichmittel zugleich auch unschöne Ablagerungen.


Mit der Verwendung von Vollwaschmittel können gleichzeitig auch Ablagerungen ganz einfach entfernt werden. (Bild: studiovin – shutterstock.com)


Verkalkung vorbeugen

Die Verkalkung der Waschmaschine ist ein schleichender Prozess und abhängig vom Härtegrad des Wassers. Wer im Kanton Schaffhausen oder einer anderen Region mit besonders hartem Wasser lebt, sollte daher rechtzeitig vorbeugen. Wird dies versäumt, kommt es zu einer Verengung der Schläuche und die Tage der Waschmaschine sind oft gezählt.

Neben den bereits beschriebenen Entkalkern, kann auch auf Zitronensäure zurückgegriffen werden. Geben Sie etwa fünf Esslöffel des Hausmittels direkt in die Wäschetrommel.

Waschen – aber richtig

Der Umgang mit der Waschmaschine entscheidet über ihre Lebensdauer. Beim Befüllen der Maschine ist das angegebene Gesamtvolumen zu beachten. Wird die Maschine regelmässig überladen, lässt die Reinigungsleistung zu wünschen übrig. Die Wäsche ist nicht sauber, knittert und müffelt unangenehm.

berfüllte Maschinen führen mit der Zeit zu einer Überlastung des Motors. Der Antrieb ist auf geringere Mengen ausgelegt und entsprechend überfordert. Liegt ein Motorschaden vor, lohnt die Reparatur kaum und es steht der Kauf einer neuen Waschmaschine an.

Auch auf die Wahl des richtigen Waschmittels kommt es an. Wird lediglich Flüssigwaschmittel benutzt, lösen sich die Bestandteile nicht vollständig und die Ablagerungen setzen sich fest.

 

Titelbild: Africa Studio – shutterstock.com


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