Alarmanlagen hüten Ihr Haus in der Urlaubszeit

04.08.2014 |  Von  |  Allgemein
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Alarmanlagen hüten Ihr Haus in der Urlaubszeit
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So. Schlüssel zweimal rumdrehen. Ist alles abgesperrt? Alle Fenster geschlossen? Sie setzen sich in Ihr Auto (ja, es ist alles eingepackt) und fahren los. Ein kleines unbehagliches Gefühl liegt Ihnen im Magen, als Sie Ihr Eigentum im Autorückspiegel entschwinden sehen. Zu dumm, dass Ihre Nachbarn linker und rechter Hand auch schon in die Ferien gefahren sind. Hoffentlich hat sich das unter Einbrechern noch nicht herumgesprochen.

Der elektronische Wächter



Früher war alles einfacher. Eigentlich war immer irgendwer zu Hause. Und ausserdem hatte man Hunde. Heute, wenn man sein Eigentum für längere Zeit ohne Obhut lässt, braucht es einen virtuellen Wächter, der ‚bellt‘, sobald Unbefugte sich nähern. Dieser Wächter heisst Alarmanlage. Wenn Sie wirklich beruhigt in den Urlaub fahren wollen, sollten Sie über die Anschaffung einer solchen Anlage nachdenken.

Die Abschreckung

Alarmanlagen, auch Gefahrenmeldeanlagen genannt, verhindern Einbrüche nicht. Sie lösen keine Selbstschüsse aus und senken keinen ausbruchssicheren Käfig über den Kriminellen herab. Aber Sie melden einen Einbruch zuverlässig und können in dieser Eigenschaft abschreckend wirken. Die Polizei empfiehlt, die Installation mit mechanischen Einbruch-Schutzmassnahmen an Fenstern und Türen zu kombinieren. Auf diese Weise schaffen Sie höchste Sicherheit.

Eine Alarmanlage löst im Falle ihrer Aktivierung zwei Arten von Signalen aus: ein optisch-akustisches und ein stilles. Den optisch-akustischen Signalgeber müssen Sie an Ihrem Haus gut sichtbar und schwer erreichbar anbringen. Aktiviert, sendet er ein helles Blinklicht und einen schrillen, weithin hörbaren Alarm aus. Allein das erkennbare Vorhandensein eines solchen Signalgebers mag viele Einbrecher abschrecken. Wenn Sie Geld sparen wollen, können Sie auch einen Dummy, eine Signal-Attrappe, anbringen. Völlig befriedigend wird Ihnen diese Lösung aber nicht erscheinen.



Geben Sie Geld aus

Bei Anschaffung und Installation einer Alarmanlage gibt es einige grundsätzliche Dinge zu beachten. Freuen Sie sich nicht über Billigangebote. Investieren Sie in gute Technik. Oder wollen Sie von Fehlalarmen verrückt gemacht werden? Eine Alarmanlage muss ein technisches Sicherheits-Gütesiegel besitzen. Sie muss von einem Fachhandwerker installiert werden. Sie muss mit einer rund um die Uhr besetzten Servicestelle verbunden sein. Sie muss mindestens dem Sicherheitsgrad 2 (Klasse A) entsprechen.

Alarmanlagen können auf verschiedene Bereiche scharfgeschaltet werden. An Fenstern und Türen werden Öffnungs-, Verschluss- oder Durchbruchsmelder installiert. Räume überwachen die Alarmanlagen durch Bewegungsmelder, Infrarot- oder Lichtschranken. Die meisten Alarmanlagen werden über Zahlencodes gesteuert. Der Besitzer einer Alarmanlage muss es sich zur Gewohnheit machen, diesen Code einzugeben, bevor er das Haus verlässt. Damit schaltet er die Anlage scharf. Kehrt er wieder ins Haus zurück, wird der Alarm mit demselben Code entschärft. Abzuraten ist von jener besonders günstigen Technik, die den Zahlencode mit einem Bereitschafts-Zeitfenster koppelt, innerhalb dessen der Alarm verschickt wird. Diese Technik löst immer einen Fehlalarm aus, falls Sie Ihr Haus vor Ablauf der festgelegten Zeit betreten.



Der Hütejunge und der Wolf

Meiden Sie zu häufige Fehlalarme. Die Fabel vom Hütejungen und dem Wolf ist den meisten bekannt. Für die anderen erzähle ich sie noch mal. Der Hütejunge liebte es, im Mittelpunkt zu stehen. Er schrie: „Der Wolf kommt!“, und alle Menschen liefen zusammen und sahen, dass kein Wolf gekommen war. So tat er es ein zweites Mal und verärgerte die Menschen. Beim dritten Mal kam der Wolf wirklich, aber die Menschen blieben aus. Und der Wolf frass den Jungen. Wenn Sie Alarmanlagen zu Discounter-Preisen installieren, können auch bei Ihnen die Helfer irgendwann ausbleiben. Etwaige Polizeieinsätze, die ausgelöst worden sind, weil Ihr Sohn zur falschen Zeit die falsche Tür geöffnet hat, können Sie darüber hinaus teuer zu stehen kommen.

Alternativen für Vergessliche



Gehören Sie zu den Menschen, die früher ihre Fahrradschlösser mit dem Bolzenschneider öffnen mussten, weil sie die Zahlenkombination vergessen hatten? Es gibt auch Alarmanlagen ohne Zahlencodes. Zum Beispiel Funkschlösser. Das sind Zusatzschlösser, die mit Ihrer Alarmanlage gekoppelt sind. Sobald Sie dieses Zusatzschloss absperren, wird die Anlage per Funk aktiviert und umgekehrt beim Aufschliessen wieder deaktiviert. Eine interessante Technik für alle vergesslichen Menschen.

Netzwerkkamera. (Bild: Vasin Lee / Shutterstock.com)

Netzwerkkamera. (Bild: Vasin Lee / Shutterstock.com)

Netzwerkkameras

Zuletzt sei eine Technik vorgestellt, die mit den bisher besprochenen Alarmanlagen nichts zu tun hat, aber eine hervorragende Möglichkeit darstellt, über Datennetzwerke Bilder von Objekten zu versenden. Gemeint sind die Netzwerkkameras. Gehen wir einmal davon aus, jemand besitzt ein Ferienhaus in Spanien. Nachdem er dort zwei Wochen Urlaub verbracht hat, wird er es umso schwereren Herzens verlassen, wenn er weiss, dass sein Feriendomizil viele lange Monate verlassen und unbeobachtet sein wird. Durch eine Netzwerkkamera kann er sein Eigentum ganz in seine Nähe rücken.

Gestochen scharfe Bilder Ihres Objekt auf dem heimischen PC oder auf dem Handy: Diesen Service liefert Ihnen eine Netzwerkkamera jederzeit. Je nach Programmierung können bei Alarm Bilder übertragen oder SMS/E-Mails versendet werden. Die Netzwerkkamera besitzt einen Flash-Speicher, der Bilddaten über einen ganzen Monat aufbewahren kann. Die Kamera selbst ist flexibel zu positionieren, denn sie ist nicht wie die konventionellen Analog-Kameras an Eingänge gebunden. Mit der Netzwerkkamera besitzen Sie eine Technik, die Sie rund um den Globus in Sekundenschnelle mit Informationen versorgt.

Schliessen Sie Ihr Haus ab und fahren Sie beruhigt davon. Ausgefeilte Technik verdirbt dem Einbrecher die Freude an seinem Handwerk.



 

Oberstes Bild: © tab62 – Shutterstock.com


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