Auch im Haushalt gilt: nicht nur eine Zange für alle Belange!

04.12.2014 |  Von  |  Wohnart

Geschätzte Lesezeit: 6 minutes

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Kennen Sie das? Sie haben kleinere Reparaturen im Haus oder im Haushalt zu erledigen, holen sich die Zange, setzen an – und mit dem nächsten Handgriff kneifen sie sich in den Finger. Vielleicht war es nur eine kleine Ungeschicklichkeit – vielleicht aber haben Sie auch einfach nicht die richtige Zange verwendet.

Profis setzen für ihre Arbeiten verschiedene Zangen ein. So hoch sind die privaten Anforderungen nicht. Aber auch im Haushalt sollten mehrere Zangen zur Verfügung stehen. Die Vielfalt ist gross, je nach Anforderung. Da fragt sich der Laie: Welche Zangen braucht man im Haushalt wirklich?

Die verschiedenen Zangen

Es gibt Flachzangen und Kneifzangen, die sich in fast jedem häuslichen Werkzeugkoffer finden, ebenso wie Saitenschneider, und es gibt Kombizangen, die die Funktionen von Flachzangen und Saitenschneidern kombinieren. Ausserdem gibt es für Profis noch eine schier unüberschaubare Zahl von Zangen wie Rundzangen, Wasserpumpenzangen, Beisszangen und nicht zuletzt viele Spezialzangen, zum Beispiel die Schaffnerzange, die Lochzange oder die Gripzange. Von den Chirurgenzangen ganz zu schweigen …

Gleiches Wirkprinzip bei allen Zangen

Alle Zangen funktionieren nach dem gleichen physikalischen Prinzip: der Hebelwirkung, die die Kraft, die auf die Griffe einwirkt, auf die Greifbacken überträgt. Doch das sind auch schon alle Gemeinsamkeiten. Denn die Form der Greifbacken ist es, die die Funktion einer Zange bestimmt.

Diese Zangen sind im Haushalt unabdingbar

Der durchschnittliche Heimwerker (und selbstverständlich auch die durchschnittliche Heimwerkerin) braucht nur ein kleines Repertoire an Zangen. Unverzichtbar sind eine Kneifzange, eine Flachzange und ein Saitenschneider. Diese anzuschaffen, lohnt – und senkt die Unfallgefahr im Haushalt!

Kneifzangen, auch Beisszangen genannt, „greifen“ besonders gut. Sie sind sehr gut geeignet, um damit zum Beispiel Nägel aus der Wand oder aus Holz und ähnlichem Material zu ziehen, aber auch unliebsame Materialüberstände zu kappen.

Flachzangen setzt man ein, um Metall oder anderes Material zu biegen und vor allem um Werkstücke bzw. Rohre oder Ähnliches festzuhalten.

Saitenschneider wurden ursprünglich vor allem im Musikinstrumentenbau verwendet: zum Kürzen der Saiten von Saiteninstrumenten. Längst aber haben sie Einzug in den Heimwerkerbedarf gehalten, denn man kann mit ihnen auch schneiden, zum Beispiel Kabel und Schläuche kürzen.

Wer sich etwas mehr zutraut, der besorgt sich auch eine Rohrzange, die zur Reparatur zum Beispiel von Wasserhähnen gebraucht wird.

Gute Zangen werden aus belastbarem Material geformt. Denn nichts ist frustrierender, als (vielleicht noch am Wochenende) eine Arbeit angefangen zu haben, die unerledigt liegen bleiben muss, weil das Werkzeug kaputt gegangen ist. Die Investition in gutes Werkzeug ist daher auch eine Investition ins Nervenkostüm. Und daran sollten Sie nicht sparen!

 

Oberstes Bild: © donatas1205 – shutterstock.com

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