Babynahrung zubereiten – mit den richtigen Hilfsmitteln kinderleicht

11.05.2015 |  Von  |  Baby Care, Pflege
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Eine gesunde Ernährung ist ab dem ersten Tag der Geburt entscheidend und trägt wesentlich zur optimalen Entwicklung des Babys bei. In den ersten Wochen und Monaten des Lebens ausreichend Vitamine und Mineralstoffe zugeführt zu bekommen, wirkt sich positiv auf die körperliche Entwicklung und die Leistungsfähigkeit des Gehirns aus.

Dies gilt längst nicht nur für das Kindesalter selbst, vielmehr lässt sich der Grundstein zu einem gesunden und widerstandsfähigen Organismus bis ins hohe Erwachsenenalter legen. Die Zubereitung spezieller Babynahrung ist heutzutage einfacher denn je, wobei verschiedene Hilfsmittel die Arbeit erleichtern und das Wertvollste aus gesunden Nahrungsmittel zu konservieren helfen.

Die Umstellung von Muttermilch auf Folgenahrung sinnvoll gestalten

Durch ihren hohen Fettgehalt und viele lebenswichtige Inhaltsstoffe gilt Muttermilch bis heute zu den wichtigsten Nahrungsmitteln für einen Säugling. Viele Frauen hierzulande entscheiden sich zum Absetzen nach wenigen Monaten, einzelne verweigern ihrem Nachwuchs aus unterschiedlichen Gründen die Brust gänzlich. Moderne Babynahrung, die als Anfangs- oder Folgemilch angeboten wird, macht diesen Schritt leichter als noch vor einigen Jahrzehnten. Die Präparate, die sich einfach mit Wasser anrühren lassen, bieten für alle Altersstufen eine sinnvolle Zusammensetzung an wertvollen Vitaminen, Mineralien und sonstigen Nahrungsbausteinen, um weiterhin von einer umfassenden Versorgung des Kindes sprechen zu können.

Entscheidend für die langfristige Gabe von Muttermilch und ihren Nährwert ist der Nährstoffgehalt, den die Mutter entscheidend durch die eigene Ernährung beeinflusst. Zwar neigt der Körper noch nach der Schwangerschaft dazu, viele wertvolle Nährstoffe in die Muttermilch auszuschütten. Hierfür müssen Vitamine & Co. jedoch erst einmal durch die Mutter aufgenommen werden. Tendiert diese unabhängig von ihrer Schwangerschaft zu eher ungewohnten Ernährungsgewohnheiten, wird eine Anfangs- oder Folgemilch vielen Säuglingen eher bei der intakten Entwicklung helfen. Auch eine Mischung von Muttermilch und einem Surrogat kann sich lohnen, um eine gezielte Zufütterung bestimmter Inhaltsstoffe zu erreichen und dem Baby eine umfassende Versorgung zuzusichern.



Fläschchen & Co. – unverzichtbare Anschaffungen für den Säugling

Wird Folgemilch oder in späteren Monaten der erste Brei gereicht, ist die Darreichungsform entscheidend. Ein Klassiker, der in jedem Elternhaushalt weiterhin zu finden ist, stellt das Babyfläschchen dar. Diese werden aus stabilen und gesundheitlich unbedenklichen Kunststoffen gefertigt, so dass ein Zerbrechen oder Splittern keine Risiken darstellen. Auch der Saugaufsatz, der den natürlichen Reflex des Saugens wecken soll, ist aus absolut hygienischen Materialien gestaltet und verhindert einen Befall von Bakterien. Das Säugen wird in den ersten Monaten des Babys zur wichtigsten Form der Nahrungsaufnahme und sollte mit dem Fläschchen so einfach wie möglich gestaltet werden.

Passend zu Flaschen wird eine Aufwärmstation angeboten, damit Milch oder Tee schnell auf eine angemessene Temperatur für den Säugling gebracht werden können. Die Anschaffung solcher Stationen ist praktisch, wenn es zu einer schnellen und unkomplizierten Zubereitung der Säuglingsnahrung kommen soll. In früheren Zeiten haben sich Eltern mit dem einfachen Erwärmen der Flüssigkeiten auf dem Küchenherd begnügt, was heute weiterhin möglich ist und die gesonderte Anschaffung einer Aufwärmstation erspart. Wer den stressigen Alltag von Eltern zum ersten Mal miterlebt, wird über jede Erleichterung froh sein, die eine Aufwärmstation definitiv darstellt und ihr Geld wert sein dürfte.


Die Anschaffung eines Flaschenwärmers kann sehr praktisch sein. (Bild: © Darinina - shutterstock.com)

Die Anschaffung eines Flaschenwärmers kann sehr praktisch sein. (Bild: © Darinina – shutterstock.com)


Babykostwärmer, Warmhalteteller & Co. – weitere sinnvolle Anschaffungen

Viele Entwickler von Aufwärmstationen denken bereits über den Status des Flaschenkindes hinaus und bieten in einem Gerät unterschiedliche Möglichkeiten zum Aufwärmen der Nahrung. Moderne Babykostwärmer helfen auch bei Brei und anderen Nahrungsmitteln weiter, die sich binnen weniger Minuten auf eine angenehme Temperatur für den Verzehr bringen lassen. Auch hier gilt: Die Anschaffung ist praktisch, sollte jedoch in Relation zu den tatsächlichen Bedürfnissen des elterlichen Haushalts stehen. Wer keine Mühen damit hat, viele kleine Portionen frisch zuzubereiten und nicht dauerhaft Speisen für das Kind aufwärmen zu wollen, wird sich die Anschaffung moderner Babykostwärmer genau überlegen.

Wächst das Kind allmählich heran und kann feste Nahrung eigenständig zu sich nehmen, werden Schnabeltassen und Warmhalteteller zur richtigen Anschaffung. Mit ersteren kann das Kleinkind ein eigenhändiges Trinken erlernen, ohne dass zu viel Tee, Saft und sonstige Flüssigkeiten verschüttet werden. Die speziellen Tassen verfügen neben ihrem Aufsatz über zwei Henkel, mit denen der handliche Charakter des Geschirrs erheblich verbessert wird. Warmhalteteller werden als Ergänzung elektronisch betrieben oder mit heissem Wasser gefüllt, um zubereitete Speisen nicht zu schnell abkühlen zu lassen. Mit ihnen werden Kinder hierzulande seit Generationen gross, die Anschaffung dieses praktischen Küchenhelfers hat also Tradition.

Sinnvolle Ergänzungen zur Kindernahrung – was ist möglich?

Wer im Fachhandel Kindernahrung wie Folgemilch erwirbt, findet immer häufiger Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Bereits Anfangs- und Folgemilch sind mit Vitaminen und Mineralien angereichert, bei der Umstellung auf feste Nahrung werden diese wichtigen Inhaltsstoffe möglicherweise nicht mehr ausreichend zugeführt. Wesentliches Ziel aller Eltern sollte sein, eine ausgewogene Ernährung vom ersten Tag an anzubieten, damit solche Supplemente nicht erst gereicht werden müssen. Abhängig von den Ernährungsgewohnheiten oder der gängigen Nahrung des Kindes kann die zusätzliche Gabe für eine gesunde Entwicklung dennoch sinnvoll sein. Wichtig ist hierfür, einen eventuellen Mangel durch den Kinderarzt diagnostizieren zu lassen, um gezielt die fehlenden Nahrungsergänzungsmittel zu reichen.

 

Oberstes Bild: © Teresa Kasprzycka – shutterstock.com

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