Internet of Things: Intelligente Hausgeräte mit einer App steuern

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Intelligente Haushaltsgeräte waren schon immer ein besonderes Thema bei den Herstellern von Klein- und Grossgeräten für den Haushalt. Seit der immer stärkeren Verbreitung des Internets, von mobilen Smartgeräten und der zunehmenden weltweiten Vernetzung hat diese Thematik aber eine ganz neue Dimension bekommen.

Die Überwachung und Fernsteuerung von Haushaltsgeräten hat für eine unter chronischem Zeitmangel leidende Arbeitsbevölkerung ihren ganz besonderen Reiz. Der Kühlschrank mit einem WLAN-Anschluss oder die internetfähige Waschmaschine, die mit einer App vom Handy gesteuert werden kann, ist jedenfalls auf Messen keine Seltenheit mehr. Aber auch Herd, Backofen oder Kaffeemaschine sollen in Zukunft mit dem Smartphone betrieben werden können. Die immer stärkere Vernetzung von Geräten wird auch gerne als „Internet of Things – Internet der Dinge“ bezeichnet.


Quelle: Statista.de

Quelle: Statista.de


Was macht ein intelligentes Haushaltsgerät aus?

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte haben viele Hersteller von Haushaltstechnik ihre angebotenen Geräte hinsichtlich Eigenschaften und Funktionen deutlich verbessert und immer weiter perfektioniert. Ein moderner Backofen verfügt heutzutage über vielseitige Funktionen und verschiedenste Stufen sowie Programme zum Backen, Grillen, Auftauen oder sonstigen Kochkünsten. Die Innovationen gelangten hier jedoch auch irgendwann an Grenzen, sodass es galt, neue Wege zu gehen.

Innovative Ideen zur Weiterentwicklung der Haushaltsgeräte hin zu intelligenten Maschinen gibt es dabei schon etwas länger. Die selbständige Durchführung diverser Funktionen oder Arbeitsgänge galt mitunter schon als intelligente Lösung bei Haushaltsgeräten. Doch erst das Aufkommen des Internets mit seinen mobilen Anwendungen führte zu einem grossen Sprung. Ein Haushaltsgerät gilt im Zeitalter des Internets erst dann als smart oder intelligent, wenn es mit einem Netzwerk oder dem Internet verbunden ist.

Einen besonderen Charme besitzt dabei die Vorstellung, dass der Nutzer über das Internet oder das zur Verfügung stehende Netzwerk mit dem Smartphone oder einer Kommandozentrale seine präferierten Geräte steuert.

Entsprechende Lösungen für Haushaltgeräte aller Art sind durch den innovativen Anbieter Home Connect entwickelt worden. Das betreffende Haushaltsgerät führt die erteilten Arbeiten zu der vorgegebenen Zeit aus. Auf diese Weise kann der Nutzer aus grosser Entfernung bestimmte Geräte kontrollieren und Arbeiten erledigen, für die er ansonsten physisch vor Ort sein müsste. Erste Geräte sind hier bereits entwickelt worden, die sich gezielt über Apps steuern lassen. Alternativ sind auch Systeme entwickelt worden, die in der Lage sind, völlig selbstständig und unabhängig im Internet zu agieren.

So ist der Kühlschrank, der sich selbst füllt, ist ein Traum aller Berufstätigen. Der Benutzer muss aber zuvor eine Liste erstellen, mit welchen Artikeln der Kühlschrank gefüllt sein sollte. Leert sich der Vorrat dieser Produkte, bestellt das System des Geräts mit seinen Mikroprozessoren neue Lebensmittel.


Ein intelligenter Kühlschrank macht das Leben leichter. (Bild: © Chesky - shutterstock.com)

Ein intelligenter Kühlschrank macht das Leben leichter. (Bild: © Chesky – shutterstock.com)


Das Leben erleichtern: Der intelligente Kühlschrank und andere Vorzüge

Der schon beschriebene smarte Kühlschrank ist in vielerlei Hinsicht eine sehr attraktive Lösung, wie man die modernen Technologien mit Spareffekten verbindet. So ist es durchaus möglich, einen Kühlschrank mit Screenfridge-Funktionen auszustatten, mit deren Hilfe die Produkte und Lebensmittel automatisch eingescannt und in eine Datenbank aufgenommen werden.

Sofern das passiert ist, kann der Kühlschrank völlig autark agieren und den User zum Beispiel per E-Mail, SMS oder auf andere Weise über das Ablaufdatum der unterschiedlichen Produkte informieren. Sind bestimmte Lebensmittel abgelaufen, können Produkte auch automatisch oder aber nach Bestätigung durch eine E-Mail bestellt werden. Der smarte Kühlschrank nimmt einem damit sehr viel Organisation ab und hilft sogar dabei, Geld zu sparen. Nur noch selten müssen dadurch abgelaufene Lebensmittel weggeworfen werden, weil das Ablaufdatum übersehen wird.



Das vernetzte Heim: Welche Geräte können noch vernetzt werden?

Neben Kühlschränken kann noch eine ganze Reihe von Geräten mit dem Internet verbunden werden. Dazu gehören moderne Waschmaschinen, die an Netzwerke angeschlossen werden. Ein entsprechender Waschvorgang könnte von unterwegs gestartet werden, um die Maschine bei Ankunft gleich ausräumen zu können. Auch können diese Modelle bis zu 70 Prozent an Wasser oder Energie sparen, wenn die Maschine unter optimalen Bedingungen arbeitet. Das funktioniert über interne Mikrochips und Programme, die vor dem Waschvorgang zunächst über entsprechende Server zum Beispiel die richtige Wassermenge und optimale Temperatur abrufen.

Dabei wird vom System die Art der Wäsche, Farbe, Verschmutzungsgrad und auch die Menge des Wassers berücksichtigt. Während herkömmliche Waschmaschinen immer die gleiche Wassermenge in die Maschine pumpen, können die smarten Waschmaschinen diese Verschwendung stark reduzieren. Auch wenn viele dieser Funktionen noch eher eine Vision und noch nicht die Realität sind, steht diesen Entwicklungen technisch nicht mehr viel im Weg. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann wir in den Genuss dieser Unterstützung kommen.

Auch der Herd mit „Gehirn“ ist keine blosse Utopie mehr. Diese Vernetzungs-Systeme, die sich mit der innovativen Nutzung von Herd oder Backofen beschäftigen, sind bei Verbrauchern ebenfalls sehr gefragt. Der moderne Backofen kann mit neuester Sensortechnik erkennen, ob Speisen zum Beispiel schon gegart oder noch tiefgekühlt sind bzw. in welchem Garzustand diese sich befinden. Somit erreicht man einen perfekten Bräunungsgrad der Pizza oder dem selbstgebackenen Kuchen.

Es spricht auch nichts dagegen, diese Geräte von unterwegs an- oder auszuschalten oder aber bestimmte Programme zu starten. Mit der Fernüberwachung lässt sich auch ohne weiteres nachprüfen, ob und welche Geräte noch an sind, damit keine Gefahren entstehen. Natürlich ist es denkbar, die Tee- oder Kaffeemaschine von unterwegs einzuschalten, damit diese einsatzbereit ist, wenn man ankommt. Das Gleiche gilt aber auch für Geschirrspüler, Toaster, etc. Natürlich können auch TV-Geräte zur Aufnahme von bestimmten Sendungen programmiert werden, weil man nicht rechtzeitig zu Hause ist, und vieles mehr. Nichts scheint bei der Vernetzung mehr unmöglich!

 

Oberstes Bild: © microvector – shutterstock.com

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