Sonnenschutz schafft Schattenoasen

07.08.2014 |  Von  |  Allgemein
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Sonnenschutz schafft Schattenoasen
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Schlafenszeit. Die Sonne sinkt endlich mit einem Kupferton hinter den Horizont. Wir werfen einen Blick aufs Zimmerthermometer: 28 Grad Celsius im Schlafzimmer. Um unsere Ohren sirren die ersten Mücken. Das Bettzeug fühlt sich gleich beim Hinlegen heiss an. Wie um alles in der Welt sollen wir bei dieser Hitze schlafen?

Tagsüber. Wir haben einen dieser lustigen Ventilatoren am Notebook befestigt und halten unser Gesicht in den vagen Luftzug. Sobald wir den Kopf ein wenig aus der Windrichtung schieben, bricht uns der Schweiss aus. Wir kneifen die Augen zusammen, denn auf dem Display können wir kaum unseren Text lesen, weil sich das Sonnenlicht in ihm spiegelt. Der Winter ist die produktivere Jahreszeit. Spätestens jetzt sollten wir uns Gedanken darüber machen, ob wir für unser Haus einen Sonnenschutz anschaffen wollen.



Vom Süden lernen

Gehen Sie mal zur Siestazeit durch die Gassen eines italienischen Städtchens. Was sehen Sie? Keine Menschen, richtig. Die wissen nämlich, dass Mittagssonne ziemlich ungesund ist. Was sehen Sie noch? Fensterläden. Schöne hölzerne Fensterläden mit schrägen Lichtfächern. An italienischen Häusern gehören diese Fensterläden zur Grundausstattung. Die Menschen in diesem sommerheissen Land wissen, dass ein Haus kühl bleibt, wenn man den Fensterladen am Morgen rechtzeitig schliesst.

Sonnenschutzvielfalt

Nein, Sie müssen nicht den nächsten Fensterladenhersteller aufsuchen. So war das nicht gemeint. Wenn Sie wollen, können Sie es natürlich tun – aber diese optische und thermische Aufwertung Ihres Hauses wird Sie ziemlich teuer zu stehen kommen. Alternativ gibt es viele andere Möglichkeiten, um die Sonne da zu lassen, wo sie hingehört: im Garten, im Freibad, am Strand. Sonnenschutz beginnt am Fenster. Ungeschützte Glasflächen machen Ihr Haus in der heissen Jahreszeit zum Gewächshaus: Die Wärme dringt ungebremst ein und sammelt sich, ohne wieder entweichen zu können. Resultat: 28 Grad im Schlafzimmer zur Nacht.



Das Rollo



Möglichkeiten für den Sonnenschutz am Innenfenster gibt es viele: Plissees, Lamellenvorhänge, Rollos, Jalousien. Das Rollo lässt sich über einen Spulmechanismus bequem schliessen und wieder öffnen. Es wird in allen denkbaren Farben und Transparenzgraden hergestellt. Ein Rollo fügt sich perfekt in Ihren Wohnkontext ein. Es kann das Licht diffus und in schönen Färbungen dämpfen oder als Verdunklungsrollo dafür sorgen, dass Ihre Kinder am Abend rechtzeitig ins Bett finden und nicht schon um fünf in der Früh nach ihrem Kakao verlangen.

Der Lamellenvorhang



Lamellenvorhänge sind nicht nur für Büroarbeitsplätze die ideale Möglichkeit, Licht zu steuern und zu dämpfen. Sie besitzen zwei Schnurführungen. Mit der ersten kann der Lamellenvorhang insgesamt geöffnet oder geschlossen werden. Die zweite Schnur regelt in Feinabstimmung die Stellung der Lamellen und damit den Grad des Lichteinfalls. Lamellenvorhänge halten die heisse Sommersonne aussen vor und tauchen den Raum in ein angenehm gedämpftes Licht. Besonders geeignet ist diese Art von Sonnenschutz für PC-Arbeitsräume. Lamellenvorhänge werden klassisch in Weiss oder auch in vielen zarten Farben und sogar bedruckt hergestellt.

Jalousien. (Bild: DavidEwingPhotography / Shutterstock.com)

Jalousien. (Bild: DavidEwingPhotography / Shutterstock.com)

Jalousien und Plissees

Jalousien müssen nicht aufwändig erklärt werden. Die Lamellen verlaufen horizontal, sind aus Aluminium oder Holz gefertigt, lassen sich über einen Stab im Winkel verstellen und über eine Schnur hoch- und herunterziehen. Plissees wirken beim ungenauen Hinsehen wie Jalousien. Tatsächlich handelt es sich jedoch um in Falten geraffte Polyesterbahnen. Dieser moderne Stoff kann in allen möglichen Transparenzen und Qualitäten geliefert werden. Es gibt schwer entflammbare Plissees, Plisseestoffe für Feuchträume, sogenannte Dim-Out-Qualitäten, die das Licht fast zur Gänze ausschliessen, und Plissees in Wabentechnik, bei denen zweilagige Stoffe die Bildung eines Luftpolsters ermöglichen: Eine Bauart, die sich für den Sonnenschutz besonders bewährt hat. Plissees lassen sich über Schnurführungen zusammenraffen. Der Vorteil gegenüber Jalousien: Sie können Ihren Plisseevorhang sowohl von oben als auch von unten öffnen.

So, das wäre geschafft: Dank dieser vielseitigen dekorativen Innenfensterabblendungen haben Sie die Innenräume Ihres Hauses in eine angenehm kühle Oase verwandelt. Wenn Sie jetzt noch sinnvoll lüften, werden Sie gar nicht mehr wissen, welcher Ort Ihnen an heissen Sommertagen der liebste ist: Haus oder Garten. Aber natürlich gibt es auch im Garten zahlreiche Sonnenabwehrmassnahmen. Der Klassiker unter ihnen ist die Markise.

Die Markise

Markisen sind der Vorposten des Sonnenschutzes. Wenn dieser Vorposten sicher steht, ist die halbe Schlacht bereits gewonnen. Bei Regen und bewölktem Wetter liegen die Stoffbahnen der Markisen in ihrem korrosionsgeschützten Rahmen. Wenn Sie Ihr Haus und Ihre Gäste vor der Sonnenglut schützen wollen, fahren Sie sie mittels einer Kurbel aus.

Oder, noch besser, die High Tech Version der Markise: Gekoppelt an eine Wetterstation, fahren die Stoffbahnen vollautomatisch ein oder aus und regulieren Ihr perfektes Raum- und Gartenklima von selbst, ohne dass Sie eine Handbewegung machen müssen. Sollten Sie einen Wintergarten besitzen, verhindern genau angepasste Senkrechtmarkisen, dass dieser Wintergarten im Sommer zu einem tropischen Gewächshaus wird. Last but not least werten die schön gestreiften bunten Markisenstoffe Ihr Haus optisch auf.

Sonnenschutz schafft Wohnqualität. So stellen wir uns den Sommer vor: Mit einem Getränk sitzen wir plaudernd im Terrassenschatten unter unserem weiss-gelb gestreiften Markisendach. Zwischendurch verschwinden wir in der schattigen Kühle unseres Hauses und holen ein Stück Melone aus dem Kühlschrank. Gute Erfrischung!



 

Oberstes Bild: © Leah-Anne Thompson – Shutterstock.com


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