Das sind die drei wichtigsten Trends für Maker und Elektronik-Begeisterte

Von 3D-Druck bis Smart Home – neue Techniken ermöglichen es, innovative Ideen umzusetzen, eigene Designs zu realisieren oder das Zuhause effizienter und komfortabler zu gestalten.

Die Experten von reichelt elektronik haben die drei wichtigsten Trends gesammelt, die die Maker-Szene im Jahr 2018 bewegen werden.

1. Smart Home: Sprachsteuerung auf dem Vormarsch

„Alexa, schalte das Licht an!“, so ähnlich könnte das zunehmend auch in Schweizer Haushalten klingen. Denn die Nachfrage nach Smarten Technologien, die beispielsweise per Sprachsteuerung funktionieren, überzeugen durch leichte Bedienbarkeit und Komfortgewinn in den eigenen vier Wänden. Das grösste Interesse besteht an einer Automatisierung von Licht, Heizung und Rollläden.

Neben dem Komfort spielt auch die Energieeffizienz eine grosse Rolle. Durch smarte Steuerung von Licht und Heizung können Haushalte jedes Jahr bis zu 30 Prozent an Energie sparen. Daher werden weiterhin immer mehr Menschen die Vorteile smarter Technologien nutzen und zuhause aufrüsten.

2. 3D-Druck: Neue Filamente bieten vielfältige Möglichkeiten

3D-Drucker haben in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung zurückgelegt. Zum einen können die Maschinen immer kompliziertere Designs umsetzen oder sogar mehrfarbig drucken. Zum anderen werden die Geräte immer erschwinglicher für den privaten Nutzer und bringen so eine Revolution des dreidimensionalen Druckens ins Rollen.

Vor allem den Einsatz von Filament aus unterschiedlichen neuen Materialien sieht Produktmanager Frank Gerwarth von reichelt elektronik als einen grossen Trend im neuen Jahr: „Die meisten 3D-Drucker für den heimischen Gebrauch konnten bisher nur Kunststoffe wie PLA oder ABS verarbeiten. Nun gibt es neue Filamente, die mit interessanten Materialzusammensetzungen ganz neue Möglichkeiten bieten. Zum Beispiel Filament mit Metall-, Stein-, Kork- oder Holzanteilen. Die fertigen Stücke sind vom Gefühl und Geruch her den echten Materialien zum Verwechseln ähnlich und ermöglichen so völlig neue Designs bei gedruckten Gegenständen. Natürlich muss immer darauf geachtet werden, dass der 3D-Drucker für die Verwendung des Filament-Materials geeignet ist.“

3. Entwicklerboards – die effiziente Allzweckwaffe für elektronische Projekte

Als der erste Raspberry Pi vor etwa sechs Jahren auf den Markt kam, sollte er junge Menschen dazu animieren, Programmieren zu lernen. Der Mini-PC mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten hat sich seither in der Maker-Szene fest etabliert und natürlich auch die Konkurrenz auf den Plan gerufen.

„Die Entwicklerboards wie Raspberry Pi, Arduino oder Banana Pi eignen sich zum Beispiel zur Verwendung als Druckserver oder Internetradio, sie können Kameraaufnahmen machen und Überwachungsbilder live aufs Smartphone übertragen oder dienen in Form eines HD-Mediaplayers als Basis für das Heimkino“, erklärt Sven Pannewitz, Produktmanager bei reichelt.


Sven Pannewitz (Bild: reichelt elektronik)

„Diese Vielfältigkeit überzeugt. Wer sich einmal in die Technik eingearbeitet hat, kommt immer wieder darauf zurück und setzt neue Ideen damit um, zum Beispiel selbst gebaute Smart-Home-Systeme. Mit den verschiedenen Einsatzgebieten steigen auch die Anforderungen an die Mini-PCs und so kommen immer leistungsfähigere Modelle auf den Markt. Ein besonderes Highlight ist für uns der bevorstehende Launch des Banana Pi Zero – ein Äquivalent des Raspberry Pi Zero.“

 

Quelle: OneChocolate
Artikelbild: Fotolia/prescott09

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