Künstliche Intelligenz im modernen Haushalt macht das Leben leichter

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Eine Roboter-Putzhilfe, die den gesamten Haushalt übernimmt, putzt, kocht, wäscht und einkauft, das wäre wohl der Traum vieler.

Obwohl es zwar immer mehr intelligente Haushaltsgeräte gibt, die eine vereinfachte Haushaltsführung ermöglichen, liegt dieser Traum allerdings noch in weiter Ferne. Mit der immensen Geschwindigkeit, mit der sich die Technologien von heute immer weiterentwickeln, stellt sich allerdings unvermeidlich die Frage, wie weit dieser Traum tatsächlich noch entfernt liegt.

Dank Smart-Home-Anlagen sind bereits sämtliche Geräte unseres Hauses miteinander verknüpft und aus der Ferne steuerbar, Roboterstaubsauger finden bei niedrigem Akku selbst die Ladestation und dank KI-Assistenten funktionieren sämtliche Dinge des Alltags bereits automatisiert und auf Zuruf.

Was ist künstliche Intelligenz?

Künstliche Intelligenz (KI) lässt sich gar nicht so einfach definieren. Im Grunde handelt es sich um einen Computer, der über menschliche Fähigkeiten verfügt, wie analytisches Denken, das Finden von Problemlösungen, Lernfähigkeit und sprachliche Kompetenz. Dabei wird dem System ein bestimmter Algorithmus eingespeist, der als Wissensbasis fungiert und es ihm ermöglicht, Lösungen selbstständig zu erarbeiten. Was KI so besonders macht und von sämtlichen anderen Technologien unterscheidet, ist das Vermögen, sich selbstständig weiterzuentwickeln und mit jedem Prozess dazuzulernen. Das Ziel der Wissenschaft ist es, menschliches Handeln und menschliche Wahrnehmung durch Maschinen nachzubauen.

Von diesem Ziel sind wir heute zwar noch sehr weit entfernt, doch bereits jetzt gibt es Computer, die den Menschen in Intelligenzspielen wie Poker und Go schlagen, diese Errungenschaft wurde von Experten zuvor erst für das Jahr 2027 prognostiziert, Autos können selbstständig fahren und Menschen von Ampeln unterscheiden und die digitale Assistentin versteht Witze.

Die schnelle Entwicklung der KI bringt zwar viele Vorteile in unseren Alltag, doch es löst auch Zweifel und Ängste aus. Poker-Profi Liv Boeree ist Befürworter neuer Technologien, macht sich jedoch darüber Sorgen, dass eine solch intelligente Technologie in die falschen Hände fallen könnte. Viele sind dieser Meinung, sodass sich inzwischen eine Globale Allianz entwickelt hat, die „Partnership on AI“, bei der unter anderem der SAP-Experten Markus Noga mit dabei ist und die sich für eine faire, transparente und verantwortliche KI einsetzen.



Das Zuhause als vernetztes System

Bei der Entwicklung der Smart-Home-Technologien geht es darum, Prozesse möglichst autonom und effizient auszuführen. Inzwischen lassen sich immer mehr Abläufe im Haushalt automatisieren und aus der Ferne steuern.

So lässt sich mit nur einer Fernbedienung sowohl das Licht, als auch der Fernseher und die Musikanlage steuern. Schon vom Büro aus, lassen sich inzwischen sogar die Heizung und das Licht ein- oder ausschalten und die Rollläden herunterfahren. Das bietet nicht nur Komfort, sondern auch Effizienz und Ressourcenschonung. Gleichzeitig bieten diese neuartigen Systeme eine erhöhte Sicherheit durch intelligente Rauchmelder, Bewegungsmelder und Überwachungskameras.

Durch ein Smart Home sind all diese Prozesse über ein zentrales System, die Smart Home Base, miteinander verknüpft. Neubauten sind heute häufig bereits von Grund auf mit einem solchen System ausgestattet.


Assistentin Alexa wurde von Amazon (Bild: seewhatmitchsee – shutterstock.com)

Assistentin Alexa wurde von Amazon (Bild: seewhatmitchsee – shutterstock.com)


Persönlicher KI-Assistent

Selbst putzen kann sie zwar noch nicht, doch es ist wohl die persönliche KI-Assistentin, die einer Roboter-Haushaltshilfe heute am nächsten kommt. Alexa, Cortana und Siri sind bereits bekannte Namen in unserem Alltag. Dass es sich dabei um digitale Assistentinnen handelt, ist inzwischen zur Normalität geworden.

Die Assistentin Alexa wurde von Amazon entwickelt. Mit ihr lässt sich durch Sprachsteuerung interagieren, als wäre eine weitere Person im Haus. Mithilfe des Amazon-Echo-Lautsprechers schaltet sie auf Zuruf die Musik ein, gibt Wetterinformationen, tätigt Einkäufe auf Amazon, spielt Nachrichten ab, trägt Termine in den Kalender oder Artikel auf der Einkaufsliste ein und vieles mehr. „Alexa, die Milch ist alle.“ – „Alles klar, ich habe Milch in der Einkaufsliste eingetragen“.

Durch die maschinelle Lernfähigkeit wird Alexa immer besser, je mehr man sie verwendet. Mit der Nutzung von neuen „Skills“ kann man ihr immer mehr beibringen, wodurch sie sogar Witze erzählen und Komplimente machen kann. Der Internetzugriff durch die Smart Home Base wird somit schon längst nicht mehr nur dazu verwendet, die Waschmaschine zu steuern und das Licht aus der Ferne einzuschalten. Viel mehr stellt es inzwischen einen scheinbar endlosen Wissensspeicher und eine dialogfähige Technologie dar, die unserer Vorstellung eines intelligenten Roboters bereits sehr nahekommt.

Der Haushalt von heute ist schon lange nicht mehr das, was er einmal war. Staubsaugerroboter saugen schon lange selbstständig den Schmutz auf, dank des Smart-Home-Systems lässt sich die Waschmaschine aus der Ferne steuern und durch die intelligenten digitalen Assistenten kommen wir dem Traum einer Roboter-Haushaltshilfe einen immensen Schritt näher. Die technologischen Entwicklungen von heute sind immer wieder für eine neue Überraschung zu haben und lassen uns alle gespannt und neugierig in die Zukunft blicken.

 

Titelbild: Tatiana Shepeleva – shutterstock.com

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