Frisch und köstlich aus der Leitung – dank eines Wassersprudlers

11.06.2014 |  Von  |  Küchengeräte
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Frisch und köstlich aus der Leitung – dank eines Wassersprudlers
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Wassersprudler sind hilfreiche Küchengeräte, die herkömmliches Wasser aus der Leitung in ein erfrischendes Mineralwasser umwandeln können. Dank ihrer einmaligen Konzeption ersetzen sie damit quasi vollständig das klassische Mineralwasser aus dem Supermarkt, was sich langfristig vor allem im Preis positiv bemerkbar machen soll. Schmackhaftes Prickeln im Mund peppt Wasser auf und ist besonders für Personen empfehlenswert, die stilles Wasser nicht mögen oder schlicht die Alternative mit Kohlensäure bevorzugen.

Was genau macht der Wassersprudler?



Der Wassersprudler ist ein verhältnismässig kleines Gerät, welches im Regelfall ungefähr die Höhe einer 1,5-Liter-Mineralwasserflasche besitzt. Es arbeitet mit einer integrierten Gas-Kartusche, welche Kohlenstoffdioxid sammelt und sie gleichmässig an das herkömmliche, vorher abgefüllte Leitungswasser abgibt. Durch das beigeführte CO2 entstehen die kleinen Blasen im Wasser, die beim Trinken als Kohlensäure wahrgenommen werden. Indem das Wasser mit CO2 versetzt wird, erhält es also eine besonders erfrischende Wirkung, die von vielen Menschen gegenüber dem stillen Wasser präferiert wird.

Die Vorteile des Wassersprudlers

Ein Wassersprudler hat zahlreiche Vorteile, auch wenn diese individuell unterschiedlich stark gewichtet werden können. Wer nicht gern schwere Wasserkästen vom Supermarkt zum Auto und dann in die Wohnung transportiert oder gar kein Auto besitzt, für den sind die Wassersprudler ideal. Denn statt unzählige Kästen mehrmals die Woche transportieren zu müssen, kommt das erfrischende Wasser fortan aus der Leitung – immer und nur so viel, wie wirklich benötigt wird. Ideal ist der Wassersprudler auch für ältere Menschen, die schwere Kästen schlicht nicht heben können. Sie sind dadurch weniger auf externe Hilfe angewiesen und können dennoch so viel Wasser geniessen, wie der Durst verlangt.

Die Zeit- und Energieersparnis durch den wegfallenden Transport der Wasserkästen zeigt sich vor allem im Sommer. Ärzte empfehlen dann mindestens eine Flüssigkeitszufuhr von drei Litern pro Tag – was im Schnitt ungefähr zwei Flaschen ausmacht. Besitzt der Kasten also beispielsweise sechs Flaschen, müsste alle drei Tage eine neue Ladung eingekauft werden. Das ist nicht nur umständlich, sondern strengt auch an. Perfekt ist das Gerät auch für Stunden ohne Auto und mit einem etwas weiteren Weg zum Supermarkt. Der Transport wäre anderenfalls eine Hürde, die kaum dauerhaft zu bewältigen ist.



Auch finanzielle Vorzüge



Der Wassersprudler ist aber nicht nur ein komfortables Gerät, sondern kann sich auch wirtschaftlich für seinen Anwender rentieren. Die Geräte kosten in ihrer Anschaffung zwar (verständlicherweise) ein wenig mehr als ein Kasten Wasser, dafür profitiert ihr Anwender lange Zeit davon, wodurch mittel- und langfristig nicht unwesentlich Geld eingespart werden kann. Wie viel Geld wirklich gespart wird, hängt immer vom Modell selber ab. Generell gilt die Faustregel, dass eine Kartusche CO2 für ungefähr 60 Liter Wasser ausreicht. Bei aktuellen Preisen sollte sich damit ungefähr eine Ersparnis von drei bis vier Kästen Wasser ergeben, wenn deren Anschaffung auf die potenziellen 60 Liter hochgerechnet wird.



Selbstverständlich rentiert sich das Gerät umso mehr, je länger es im Einsatz ist. Zugleich bieten viele Hersteller die Kartuschen in einem praktischen Maxi- oder Spar-Pack an, in dem mehrere Kartuschen zusammen geliefert werden, was den Stückpreis pro Kartusche effektiv reduziert. Die Grösse der Wassersprudler sollte als Vorteil aber ebenfalls erwähnt werden. Denn auch wenn das Gerät zusätzlichen Platz in der Küche einnimmt, wird dennoch viel Platz gespart, indem nicht mehr mehrere Wasserkästen in der Garage, der Küche oder im Abstellraum eingelagert werden müssen. Diese Fläche kann dann anderweitig genutzt werden.

Der Geschmack des Wassers wird beim Wassersprudler von vielen Personen als frischer und "klarer" empfunden. (Bild: Goodluz / Shutterstock.com)

Der Geschmack des Wassers wird beim Wassersprudler von vielen Personen als frischer und „klarer“ empfunden. (Bild: Goodluz / Shutterstock.com)

Individuell auf die Anwender anpassbar

Der Geschmack des Wassers wird beim Wassersprudler von vielen Personen als frischer und „klarer“ empfunden. Das liegt an der Glaskaraffe, mit denen die meisten Geräte arbeiten. Dabei ist es kein Geheimnis, dass Wasser im Glas länger frisch bleibt, während es in Plastikflaschen schneller absteht und an Spritzigkeit verliert. Mit dem Wassersprudler entsteht also ein nahezu unvergleichbares Frischeerlebnis, welches sich besonders im Sommer positiv bemerkbar macht.

Ausserdem kann auch der Kohlensäuregehalt eigenständig bestimmt werden. Die Sprudler haben verschiedene Stufen und Konfigurationsmöglichkeiten. Wird das Wasser zwar mit Sprudel, aber doch eher mild bevorzugt, ist das mit einer niedrigen Konfiguration problemlos möglich. Genauso kann das Wasser aber auch sehr intensiv mit CO2 versetzt werden, wodurch es dann besonders stark prickelt. Wie der Durst schliesslich gestillt wird, obliegt vollständig dem Anwender.

Auch auf die Gesundheit kann ein Wassersprudler positive Eigenschaften haben. Denn das Leitungswasser in Mittel-, West- und Nordeuropa besitzt im Regelfall eine ausgesprochen hohe Qualität. Das Vorurteil, es würde langfristig schädigen, trifft in diesem Fall nur dann zu, wenn die Leitungen nicht entsprechend gepflegt werden. Anderenfalls kann Leitungswasser völlig unbedenklich getrunken werden. Wer dennoch Zweifel hat, kann die Leitungen auch von einem Experten überprüfen lassen oder eigenständig einen Test durchführen.



 

Oberstes Bild: © luchschen – Shutterstock.com


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