Draht-, Funk- oder Hybrid – mit Polizei.news die richtige Alarmanlage wählen

22.02.2021 |  Von  |  Elektronik

Draht- und Funkanlagen unterscheiden sich bei der Art der Installation, Hybridalarmanlagen sind eine Mischung beider Techniken. Wie sinnvoll der Einbau einer Alarmanlage ist, sehen Sie auf Polizei.news. Hier gibt es nahezu täglich Nachrichten über Einbrüche und Diebstähle.

Welche Alarmanlage am besten geeignet ist, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Funkalarmanlage – praktisch und schnell installiert

Eine Funkalarmanlage ist perfekt geeignet, wenn Sie in einem bestehenden Haus Sicherheitstechnik nachrüsten möchten. Im Handel erhalten Sie Sets, die sich einfach installieren lassen. Die einzelnen Komponenten sind per Funk miteinander verbunden. Bei Störungen wechseln einige Modelle automatisch auf einen freien Kanal, auf diese Weise haben auch Versuche, das System zu stören, keine Chance. Das Verlegen von Kabeln entfällt, lediglich die einzelnen Teile sind mit Batterien zu versorgen. So werden beispielsweise an Fenstern und Türen Öffnungs- oder Bewegungsmelder angebracht, die ihre Meldungen per Funk an die Alarmanlage weitergeben. Schauen Sie sich einmal auf Polizei.news um. Sie lesen, wie sich die Kriminellen Zutritt zu Einfamilienhäuser, Wohnungen und Gewerbeobjekten verschaffen und können Sie gezielt Massnahmen ergreifen.



Funkalarmanlagen sind sehr flexibel und lassen sich ohne Probleme schnell an die jeweilige Situation anpassen. Da keine Verlegungsarbeiten notwendig sind, lassen sich neue Geräte problemlos in das bestehende Sicherheitsnetz einbinden. Auf Wunsch binden Sie weitere Geräte wie Rauchmelder ein und erhöhen so die Sicherheit für Ihr Zuhause. Praktisch sind die Funkanlagen auch, wenn Sie einmal umziehen, denn dann nehmen Sie die einzelnen Komponenten einfach mit. Nachteilig ist die Störanfälligkeit der Geräte. Zudem müssen Sie stets darauf achten, leere Batterien rechtzeitig austauschen, sonst funktioniert im schlimmsten Fall die gesamte Anlage nicht mehr.

Wie Sie gewarnt werden, wenn ein Unbefugter sich Zutritt verschafft, hängt von der jeweiligen Alarmanlage ab. Es gibt Geräte, bei denen eine Sirene erschallt. Einbrecher suchen in diesem Fall durch die laute Sirene, die oft auch mit einem optischen Signal verbunden sind das Weite. Bis zu 30 Minuten nach dem Vorfall schlagen die Sirenen Alarm, so das Nachbarn oder andere Personen aufmerksam werden können.

Die Alarmarten im Überblick

Unabhängig von der Art der Alarmanlagen gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie der Alarm gemeldet wird:

Akustischer Alarm

Ein lauter Signalton meldet, das etwas nicht in Ordnung ist. Durch eine Sirene wird der Einbrecher in die Flucht geschlagen oder die Hauseigentümer oder Nachbarn aufmerksam, das etwas nicht stimmt.

Optischer Alarm

Der optische Alarm kommt zusätzlich zum akustischen Alarm zum Einsatz. In der Regel sorgt in Aussenbereichen ein auffälliges Lichtsignal für Aufmerksamkeit.

Stiller Alarm

Bei einem stillen Alarm meldet die Anlage den Einbruchsversuch an eine verbundene Serviceleitstelle, Notrufzentrale oder die Polizei. Möglich ist auch die Benachrichtigung über eine SMS oder eine App an den Hauseigentümer.

Haben Sie sich für eine Funkalarmanlage mit GSM-Kommunikationsmodul entschieden, erhalten Sie eine Benachrichtigung über Ihr Smartphone, falls sich daheim etwas Ungewöhnliches ereignet hat. Über eine App haben Sie auch von unterwegs aus Zugriff, auf Ihr Alarmsystem, so dass Sie jederzeit nachschauen können, ob alles in Ordnung ist.


Die Komponenten einer Alarmanlage. (Bild: Grzegorz_P – shutterstock.com)


Drahtalarmanlagen für Neubauten oder Modernisierungen

Planen Sie einen Neubau oder eine Modernisierung, ist eine Drahtalarmanlage eine gute Wahl. Auch bei diesen Geräten erhalten Sie Komplettsets, die alles Wichtige enthalten. Vor allem bei gewerblichen Objekten kommen die kabelgebundenen Lösungen zum Einsatz, denn die Installation ist in Gewerberäumen, Lagerhallen oder Ähnlichem oftmals sehr einfach vorzunehmen. Die Kabel der Alarmanlage sollten unter Putz verlegt werden, damit die Stromzufuhr nicht einfach von aussen unterbrochen werden kann. Alle Komponenten der Anlage werden über Kabel mit einer Alarmzentrale verbunden. Wie diese einen Einbruchsversuch meldet, ist genau wie bei der Funkanlage auch, vom jeweiligen Alarmsystem abhängig. Die einzelnen Komponenten der Kabelalarmanlage sind in der Anschaffung recht günstig. Zudem gibt es bei der Drahtalarmanlage keinen Wartungsaufwand und die Systeme laufen störungsfrei und zuverlässig.

Wird die Stromzufuhr unterbrochen, funktioniert eine Drahtalarmanlage im schlimmsten Fall nicht mehr. Kriminelle könnten sich also durch eine Unterbrechung der Stromzufuhr unbemerkt Zutritt verschaffen. Wichtig ist, dass das kabelgebundene System über einen Notstrom-Akku verfügt. Der auch bei Stromausfall die Funktion weiter gewährleistet.

Hybridalarmanlagen – als Mix beider Systeme

Die Hybridalarmanlagen bestehen aus einem kabelgebundenen System, das Sie auf Wunsch mit weiteren Komponenten, die per Funk eingebunden werden, erweitern. Das ist besonders praktisch, wenn Sie Orte in Ihrem Haus sichern möchten, an denen keine Verkabelung möglich ist. Bei mittelgrossen und grösseren Objekten sind Hybridalarmanlagen sehr gut geeignet. Gerade wenn Sie beispielsweise bereits eine Drahtalarmanlage eingebaut habe und nun eine bauliche Veränderung vornehmen, sind zusätzliche per Funk angebundene Komponenten eine ausgezeichnete Wahl. Die Hybridalarmanlagen lassen sich flexibel an jede Situation anpassen.

Fazit – welche Alarmanlage ist am besten geeignet?

Welche Alarmanlage für Ihr Haus oder Ihre Wohnung am besten geeignet ist, hängt von den baulichen Voraussetzungen ab. Für Privathäuser sind in der Regel Funkalarmanlagen, die einfach zu installieren sind, ausreichend. Wenn Sie ohnehin einen Neubau planen oder umbauen, sind Kabel für eine Drahtalarmanlage leicht zu verlegen, so dass es sich lohnt, auf die kabelgebundene Variante umzusteigen. Idealerweise lassen Sie sich von einem Fachmann beraten.


Ein Fachmann übernimmt den Einbau des Alarmsystems. (Bild: Pixel-Shot – shutterstock.com)


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Titelbild: Africa Studio – shutterstock.com

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen sowie Versicherungen zählen daher zu meinen Steckenpferden. Ich entdecke aber auch gern neue Themen abseits dieser „trockenen Materie“ und arbeite mich gern in neue Gebiete ein.


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