Gerüche nach dem Kochen loswerden – so geht’s

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Gerüche nach dem Kochen loswerden – so geht’s
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Das Event steht an und die Planung ist so weit abgeschlossen. Bleibt nur noch die Frage, welches Essen serviert werden soll und wie sich die Gerüche anschliessend wieder beseitigen lassen. In diesem Ratgeber wollen wir darauf eingehen, wie man am besten für das leibliche Wohl und hinterher für frische Luft in den Räumlichkeiten sorgen kann.

Je grösser das Event, umso aufwendiger kann sich die Speiseplanung gestalten. Viele Menschen setzen hier auf einen altbewährten Klassiker: Das Buffet. Doch auch im Rahmen eines Buffets kommt es zu Gerüchen, welche nicht noch Tage später in der Location hängen sollen.

Das Buffet: Den Klassiker einfach mal selbst in die Hand nehmen

Wer meint, zum allseits beliebten Buffet gäbe es keine Alternativen, der irrt. Der Vorteil dieses Klassikers liegt jedoch auf der Hand: Jeder hat die Möglichkeit, sich das vom Buffet zu nehmen, was am besten gefällt. Die Vielseitigkeit sorgt dafür, dass für jeden Geschmack das passende Schmankerl dabei ist. Doch die Variante vom Caterer bringt auch immer einen unpersönlichen Beigeschmack mit sich.

Das betrifft zudem ganze Menüs, welche auf dem Teller angerichtet zum Tisch gebracht, beziehungsweise serviert werden. Hier kann es schnell passieren, dass die Stimmung auf dem Event darunter leidet. Das liegt einfach daran, dass sich eine kommunikative Atmosphäre nicht so recht einstellen will. Stattdessen kann man das Buffet auch selbst kredenzen und die Gäste gleich mit einbeziehen.

Das Grillfest: Der perfekte Gaumenschmauss für warme Sommertage

Handelt es sich um ein Event, welches im Sommer stattfinden soll, bietet es sich an die Veranstaltung nach Draussen zu verlagern. Und im Freien muss natürlich gegrillt werden. Allein der Geruch von glühender Holzkohle wirkt sich appetitanregend auf die Gäste aus. Doch hier sollten zwei Dinge beachtet werden. Zum einen dauert es eine gewisse Zeit, bis das Grillgut gar ist.


Eine Grill-Party ist vor allem im Sommer ein Highlight unter Freunden. Und mit der richtigen Organisation kommt auch kein Warten auf leckeres Essen auf. BIld: [adriaticfoto] – shutterstock.com


Damit die Gäste nicht unnötig lange warten müssen, sollten deshalb mehrere Grills genutzt werden. Zum anderen nehmen vorausschauende Gastgeber auch Rücksicht darauf, dass nicht jeder Teilnehmer für Fleisch zu begeistern ist. Vegetarische oder sogar vegane Alternativen sollten deshalb nicht fehlen.

Weit geöffnete Fenster im Kampf gegen Gerüche

Doch wenn es sich um ein Event in geschlossenen Räumlichkeiten handelt, sollte der Geruch vom Essen nach der Veranstaltung so schnell wie möglich wieder verschwinden. Das gilt insbesondere für Büros und ähnliche Räumlichkeiten, in welchen am nächsten Tag wieder Frischluft herrschen muss.

Die beste Lösung dafür ist natürlich das offene Fenster. Auf Kipp ist dabei meistens nicht ausreichend. Das Fenster sollte schon vollständig geöffnet werden. Und das betrifft alle Fenster im Raum. Am besten lassen sich Gerüche entfernen, wenn zwei gegenüberliegende Fenster geöffnet werden. Damit lässt sich für ordentlich Durchzug sorgen.

Sollten die Gerüche auch nach dem Lüften noch wahrnehmbar sein, bietet sich ein altbewährtes Hausmittel an: Essig. Damit hat schon die Oma nervige Gerüche aus der Stube vertrieben. Und so geht’s:

Mischen Sie Wasser und Essig in einem Topf und erhitzen Sie die Mischung auf dem Herd. Der Sud wird anschließend in kleine Schälchen gefüllt, welche im ganzen Raum verteilt werden. Diese bleiben dann über Nacht stehen. Der Essig neutralisiert die Essensgerüche und am nächsten Tag herrscht wieder frische Luft. Wer auf Nummer sicher gehen will, tränkt ein Tuch mit Wasser und Essig, um damit alle Flächen abzuwischen. Dann bleiben garantiert keine Gerüche mehr zurück.



Gerüche loswerden mit Katzenstreu

Etwas unkonventionell aber sehr effektiv: Die Katzenstreu als Geruchskiller. Das Granulat wird einfach in Strümpfe oder Socken gefüllt, welche wie die Essigschälchen überall im Raum verteilt werden. Die Streu nimmt sämtliche Gerüche auf und einen Tag später ist vom „grossen Fressen“ nichts mehr zu riechen.

Die Katzenstreu-Socken leisten auch ausserhalb von Veranstaltungen gute Dienste. Zum Beispiel wenn diese auf den Boden der im Büro stehenden Mülleimer gelegt werden. Dann kommt es gar nicht erst zum unangenehmen Abfall-Mief. Bei dieser Variante muss man jedoch darauf achten, dass die Streu regelmässig ausgetauscht wird, damit diese nicht feucht wird.

Gerüche loswerden mit einem eingebauten Mauerkasten

Wird im Büro öfter gekocht, empfiehlt sich der Einbau eines Mauerkastens. Dabei handelt es sich um einen Durchlass in der Wand. Die Luft kann durch den Mauerkasten nach draußen entweichen. Unterschieden wird dabei zwischen Mauerkästen für die Zuluft, die Abluft und die Kombination aus beiden Funktionen. Idealerweise wird der Mauerkasten mit einer Dunstabzugshaube kombiniert. Um dabei vom vollen Funktionsumfang profitieren zu können, sollte beim Kauf der Haube darauf geachtet werden, dass das Produkt bestimmte Kriterien erfüllt.

Dunstabzugshaube nach den baulichen Gegebenheiten auswählen

Denn auf dem Markt werden aktuell so viele verschiedene Modelle angeboten, dass der Überblick schnell mal verloren gehen kann. Ob die neue Dunstabzugshaube eher mit Ab- oder Abluft betrieben werden sollte, richtet sich nach den baulichen Gegebenheiten. Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass eine Haube mit Abluft effektiver arbeitet.

Die Umluft-Hauben eigenen sich für Passivhäuser, in denen es darum geht, dass so wenig Wärme wie möglich zu verlieren. Soll es ein Modell mit Abluft werden, ist ein spezielles Rohr erforderlich, welches die Luft und auch die Feuchtigkeit ableitet.

 

Titelbild: Jack Frog – shutterstock.com


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