Perfekter Kinoabend? Nur mit Popcorn!

09.05.2014 |  Von  |  Allgemein
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Perfekter Kinoabend? Nur mit Popcorn!
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Zu einem schönen Kinobesuch gehört eine grosse Tüte Popcorn. Auch zu Hause lässt sich der schmackhafte Snack ganz einfach in einer Popcornmaschine herstellen. Wer das Popcorn ohne Zucker, Salz oder Butter zubereitet, nimmt einen sehr gesunden Snack zu sich, denn die Maiskörner enthalten Ballaststoffe und Antioxidantien.

Offenbar liebten bereits unsere Vorfahren den schmackhaften Maissnack, denn nach Angaben von Wikipedia wurden bei Ausgrabungen Puffmaiskörner gefunden, die mehr als 4000 Jahre alt waren. Als Kolumbus Amerika entdeckte, machte er Bekanntschaft mit dem Popcorn, denn die amerikanischen Ureinwohner assen das Korn nicht nur, sondern verwendeten es zudem als Schmuck. Im Zuge der weiteren Entwicklung verschenkten Indianer die Maiskörner an weisse Siedler, auf diese Weise begann der Siegeszug des Popcorns.



Der Legende nach sollen die Indianer und die Azteken aus den aufgeplatzten Maiskörnern die Zukunft gelesen haben. Sie warfen den Mais ins Feuer und trafen aus der Flugrichtung und der Form Voraussagen. In Gräbern amerikanischer Ureinwohner entdeckten Archäologen häufig Puffmais als beliebte Grabbeilage.

In den 30er-Jahren wurden in den USA Kinos sehr beliebt, dabei knabberten die Amerikaner gern Popcorn – genau wie die Schweizer essen die Amerikaner ihr Popcorn gern salzig. In Deutschland geniessen Kinogänger ihren Snack in der Regel lieber süss. Während der Grossen Depression kostete eine Tüte Popcorn nur einige Cent, das machte den Snack für jeden US-Kinogänger erschwinglich.

Amerikaner lieben ihr Popcorn! Einige fädeln die weissen Wölkchen sogar auf Ketten und hängen sie an den Weihnachtsbaum. Als Zucker während des Zweiten Weltkrieges rationiert wurde, gab es keine Süssigkeiten mehr in den USA – nur das Popcorn blieb als Snack stets verfügbar.

Natürlich können Sie Ihr Popcorn im Kochtopf oder in der Mikrowelle zubereiten. Besonders stilecht und kalorienarm ist die Zubereitung hingegen in einer Popcornmaschine. Die Maiskörner werden hier ohne Fett über einströmende Heissluft so lange erhitzt, bis das bekannte „Plopp“ ertönt und das Maiskorn geplatzt ist.
Die Popcornmaschine FC 170 ist ganz im Retro-Stil gehalten. In der stylishen Maschine können Sie bis zu 3,8 Liter Popcorn zubereiten. Ganz wie im Kino verfügt sie über eine integrierte Warmhaltelampe. Bei einem gemütlichen Kinoabend haben Sie so die Möglichkeit, jederzeit Nachschub zu besorgen!



Was passiert eigentlich, wenn der Mais „ploppt“? Popcorn lässt sich nur aus speziellem Puffmais herstellen, der eine sehr feste und harte Schale hat. Das Maiskorn enthält einen sehr hohen Wasseranteil. Wird das Korn nun erhitzt, beginnt das Wasser zu verdampfen. Dadurch entsteht im Inneren des Maiskorns ein hoher Druck. Irgendwann reicht der Platz nicht mehr aus, da der Wasserdampf sich deutlich stärker ausdehnt als das heisse Wasser.





Bei einer Temperatur von etwa 200 Grad Celsius kann die harte Schale dem Druck des Wasserdampfes nicht mehr widerstehen und platzt auf. (Bild: Afanasieva / Shutterstock.com)

Bei einer Temperatur von etwa 200 Grad Celsius kann die harte Schale dem Druck des Wasserdampfes nicht mehr widerstehen und platzt auf. (Bild: Afanasieva / Shutterstock.com)

Bei einer Temperatur von etwa 200 Grad Celsius kann die harte Schale dem Druck des Wasserdampfes nicht mehr widerstehen und platzt auf. Bei dem weissen Stoff, der nun nach aussen dringt, handelt es sich um aufgeweichte Stärke, die sofort abkühlt und erstarrt.



Gerade wenn Sie das Popcorn zu Hause in der Popcornmaschine ohne weitere Zusätze zubereiten, handelt es sich um einen sehr gesunden Snack. Einer Analyse der American Chemical Society zufolge enthält eine Portion Popcorn 300 Milligramm Polyphenole.

Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die als sehr gesundheitsfördernd gelten. Die Polyphenole zählen zu den Antioxidantien, wirken entzündungshemmend und sollen Krebserkrankungen vorbeugen. Freie Radikale im Körper werden effektiv bekämpft. Die Wissenschaftler simulierten bei ihrer Untersuchung den Verdauungsprozess im Magen.

Beim Verzehr des Popcorns essen Sie die äussere Hülle des Maiskorns mit. Hier sind die wichtigen Inhaltsstoffe enthalten. Popcorn ist quasi ein Vollkorn, das besonders reich an Ballaststoffen ist. Experten gehen davon aus, dass eine Portion des Snacks rund 60 % des Tagesbedarfs an Vollkorn deckt. Im Vergleich zu anderen Getreideprodukten ist das Popcorn weitgehend unbehandelt, so dass die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Das gilt jedoch nur, wenn das Popcorn nicht karamellisiert, gesalzen oder mit Butter beträufelt wurde. Gerade Popcorn, das Sie im Kino bekommen, ist in der Regel nicht kalorienarm, da bestimmte Stoffe zugesetzt wurden. Wer jetzt denkt, es sei sinnvoll, statt Obst und Gemüse vor allem Popcorn zu essen, der irrt allerdings! Im Gegensatz zu den gesunden Lebensmitteln enthält der Maissnack keine Vitamine. Popcorn empfiehlt sich für alle, die gern etwas Gesundes naschen möchten.

Eine genaue Erklärung, warum ausgerechnet Popcorn im Kino so gern verzehrt wird, gibt es letztlich nicht. Zudem ein Nachbar, der ständig geräuschvoll in der Popcorn-Tüte wühlt, einen Kinogänger durchaus an den Rand der Verzweiflung treiben kann! Einer Studie der Universität Köln zufolge sind Popcorn-Esser im Kino weniger empfänglich für Werbung. Der „Spiegel“ berichtet unter Berufung auf die Studie, nur Zuschauer, die einen Produktnamen lautlos nachsprächen, könnten sich diesen auch merken. Mit einem Mund voller Popcorn ist das jedoch schwer möglich.

In der Studie konnten sich die Teilnehmer, die keinen Maissnack verzehrten, deutlich besser an die Produktnamen erinnern als die Probanden, die Popcorn knabberten. Bleibt zu hoffen, dass dem Popcorn-Kino aufgrund der Studie nicht das Aus droht! Denn ein Kinobesuch oder ein schöner Kinoabend zu Hause ist ohne Popcorn undenkbar!



 

Oberstes Bild: © ktsdesign – Shutterstock.com

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen zählen noch immer zu meinen Steckenpferden. Angetrieben durch die Lust, Neues zu entdecken, arbeite ich mich gern in unbekannte Themengebiete ein und lasse mich schnell begeistern.

Mit meiner Familie erkunde ich in den Ferien fremde Metropolen oder lasse bei einem Badeurlaub einfach die Seele baumeln. Seit ich klein bin, sind Bücher meine grosse Leidenschaft, wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich immer mit einem guten Buch anzutreffen. Mich fasziniert alles, was mit Kreativität zu tun hat: Von Acrylbildern, über Glasmalerei bis hin zu Loombands habe ich schon vieles ausprobiert.



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