Kai Gauger

Campinglampen rücken Ihren Zelturlaub ins rechte Licht

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Letztes Jahr waren wir mit den Zelten in Skandinavien. Ganz oben in Finnland, wo die Natur wild und noch wie nach der Eiszeit ist. Abends sass ich, es war um Mittsommer, mit dem Buch vor dem Zelt (eingehüllt in Anti-Mücken-Mittel) und las bis zur Geisterstunde - ohne Lampe. Das sind die finnischen weissen Nächte. - Dieses Jahr waren wir in Italien. Hellste Tage, Pinien und Zikadengerassel. Abends sass ich vor dem Zelt (gegen die Mücken genügte eine Zitronenkerze) und las ein Buch - bis neun. Wir schrieben den Monat Juli, aber innerhalb von 20 Minuten war es um uns dunkel. Und wir stellten fest: Wir hatten die Lampen vergessen. Am nächsten Tag fuhren wir deshalb zum Zeltzubehör-Shop. Die Gaslampe: Ein Klassiker für helles Licht Wer beim Zelten auf Lampen verzichtet, ist auf Tastübungen angewiesen. Glücklicherweise muss es so weit nicht kommen, denn die Campingausrüster versorgen den mobilen Urlauber mit jeder Art von praktischem Leuchtmittel. Ein Klassiker unter den Campingleuchten ist die Gaslampe. Unerfahrene Benutzer schrecken vielleicht davor zurück, ein gasbetriebenes Licht innerhalb der Zeltwände zu benutzen. Vom Gas selbst geht bei der (absolut geruchlosen) Verbrennung jedoch keine Gefahr aus. Tatsächlich ist der Lampenbetrieb mit leichter Hitzeentwicklung verbunden, so dass auf Sicherheitsabstand zur Zeltwand zu achten ist.

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Campingkocher: Die Küche für unterwegs

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Zelt ist gepackt. Die Luftmatratzen auf undichte Stellen geprüft. Der Schlafsack zusammengerollt. Es kann losgehen! Ein Campingurlaub steht und fällt mit der Qualität seiner Ausrüstung. Stopp! Hat jemand an die Kochgelegenheit gedacht? Wollt ihr zum Frühstück kalte Milch trinken und zum Mittagessen Brote schmieren? Auch beim Camping stellen Küche und Kochgelegenheit die Quelle des Wohlbefindens dar. Wir brauchen einen Campingkocher! Die Anschaffung richtet sich nach dem Einsatz Für welches Modell Sie sich entscheiden, hängt von Ihren Plänen ab. Wenn Sie als einsamer Radfahrer oder Bergwanderer in die Tiefen der Natur vordringen, werden Sie keinen zweiflammigen Gaskocher mit sich schleppen. Wenn Sie mit Ihrer Familie drei Wochen an einem Platz bleiben, brauchen Sie Komfort: Einen Campingkocher mit grosser Leistung, denn irgendein Kind wird immer der Hunger plagen.

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Mit Sonnenmilch und Vernunft gegen den Sonnenbrand

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Dichter Nebel. Trübes Licht. Kälte. Depressionen. Dauerregen. Es gibt ziemlich viele Gründe, sich die Sonne herbeizusehnen. Aber wenn sie endlich bei 30 Grad Celsius von einem wolkenlosen Himmel brennt, gibt es Menschen, die sich wünschen, sie ginge anderen Beschäftigungen nach. Nach intensivem Kontakt mit ihr liegt so mancher im Schatten und streicht sich kühlende Creme auf seine Wunden. Der Zustand, in dem er sich befindet, heisst Sonnenbrand – ein durchaus vermeidbares Phänomen, wenn wir uns an die Regeln halten. Die liebe Sonne Die Sonne brauchen wir zum Leben wie Brot, Wasser und den Jahresurlaub. Sie löst Depressionen und hilft uns dabei, einen wichtigen Grundstoff unseres biologischen Daseins zu bilden: Vitamin D 3. Um die liebe Sonne in eine ordentliche Portion Gesundheit zu verwandelt, benötigen wir vor allen Dingen eine Zutat: Vernunft. Ergänzt wird diese Spitzenleistung der Evolution durch schützende Kleidung und die richtige Sonnenmilch.

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Das Zelt: Die mobile Ferienwohnung für jeden Zweck

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Mein Meisterstück habe ich auf einem Campingurlaub in Holland vollbracht. Eine Freundin lieh uns ihr Doppel-Igluzelt, Aufbauanleitung nicht beiliegend, aber alles ganz einfach, sagte die praktisch veranlagte Frau. Nach verschiedenen gymnastischen Bodenübungen auf niederländischem Territorium brachte ich ein etwas buckliges Gebilde zusammen, neben dem drei Stangen lagen, die ich nicht unterbringen konnte. Die Familie schlief zufrieden und trocken. Drei Tage später kam die Freundin zu einem Überraschungsbesuch vorbei. Ich war mit den Kindern am Strand. Als wir wiederkamen, war das Zelt weg! Und dann stand plötzlich meine Frau vor mir. Das Gebilde neben ihr stellte unser geliehenes, jetzt richtig aufgebautes Zelt dar. Eine Stunde hatte unsere Freundin gebraucht, bis sie ihr Eigentum auf dem Zeltplatz entdeckt hatte. Zelten kann manchmal ganz schön schwierig sein. Aber es gibt nichts, was im Sommer mehr Spass macht. Vor allem mit dem richtigen Equipment.

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Der Rauchmelder: Ein genialer Lebensretter

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Familie schläft. Die Haustiere schlafen. Die Nachbarn schlafen. Drei Uhr früh, Stunde der tiefsten Ruhe. Ein Taxi, das niemand hört, fährt um die Ecke. Ein Partyheimkehrer läuft nach Hause. Und irgendwo in der Wand, vom Strom überlastet, beginnt ein Kabel zu glühen. Die Isolierung schmilzt, und mit der sich ausbreitenden Hitze und Glut steigt Rauch auf. Die tödlichen Atemgifte Kohlenmonoxid und Kohlendioxid füllen den Raum. Katze ist gut, Rauchmelder ist besser Lassen wir die Geschichte gut enden: Jene gedachte Familie ist von ihren Haustieren gerettet worden. Jeder Katzenfreund weiss, welchen Alarm diese Kreaturen schlagen können. Das Geschrei von Kimba und Findus jagte Mutter und Tochter aus dem Bett und die weckten den Rest der Familie. Wenn Sie aus dieser Geschichte schliessen, zur Brandverhütung genüge die Anschaffung einer Katze, irren Sie sich. Der einzige verlässliche Lebensretter heisst in solchen Fällen: Rauchmelder.

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Die Kühlbox: Der Sommer-Kühlschrank am Griff

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Sonne, Badesee, ausgetrocknete Kehle. Familie Brunner hat ihre Getränke an einem Band im Wasser versenkt. Als das Familienhaupt an der Strippe zieht, kommt ihm ein leeres Ende entgegen. Gross ist das Wehgeschrei am See ... Familie Kaufmann hat ihre Getränke im Auto vergessen. Die angeekelten Gesichter der Teenager, als sie die teewarme Coca Cola probieren ... Gelassen heben wir den Deckel von unserer Kühlbox und holen die kältebeschlagenen Mineralwasserflaschen ans Sonnenlicht. Das löscht den Durst! Brunners und Kaufmanns bekommen jeweils eine Flasche geschenkt. Die gute alte Kühlelemente-Box Kühlboxen sind im Sommer so unverzichtbar wie Mütze und Schal im Winter. Als Laie oder altmodischer Mensch stellen Sie sich unter Kühlbox vielleicht jenen praktischen isolierten Kasten mit Tragegriff vor, in den unsere Eltern Kühlelemente warfen, um den Inhalt bei Laune zu halten. Solche Boxen gibt es noch, und sie haben durchaus ihren Sinn, wenn Sie auf einen kurzen Sommerausflug ins Grüne fahren. Wollen Sie grössere Mengen Getränke und  Lebensmittel an einem heissen Tag über viele Stunden kühlen, müssen Sie mehr Technik auffahren.

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Entspannt grillen mit Anzündkamin & Co

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Sommerzeit. Gartenzeit. Grillzeit. Und hinterher noch ein Spielverderber: Unfallzeit. Man sollte es nicht glauben, aber es gibt tatsächlich noch Leute, die Spiritus über ihre Holzkohlen giessen. Ein Gang über die Brandopferstation einer Unfallklinik würde diese Herrschaften eines Besseren belehren. Für alle, die der Hinweis auf Gefahren nicht abschreckt: Mit Spiritus und anderen Brandbeschleunigern verpesten Sie nicht nur Ihre Umgebung, sondern auch das leckere Fleisch, das Sie grillen wollen. Der nicht ruhende Menschengeist hat mittlerweile ein paar Hilfsmittel erfunden, mit denen Sie Ihren Grill gefahrlos anzünden können. Kostet nicht viel, funktioniert und schmeckt nachher besser. Feste und flüssige Anzünder Wenn Sie partout nicht auf das Ritual des Kohletränkens verzichten wollen, können Sie Flüssig-Grillanzünder verwenden. Der anfangs unangenehme Geruch vergeht mit zunehmender Kohlenglut. Aber: Schütten Sie die Flüssigkeit niemals über glühende Kohlen. Vorsichtigere Menschen verwenden Feststoff-Anzünder. Der Vorgang ist ein wenig kompliziert: Sie schichten die Kohle pyramidenförmig, bröseln die Anzünder darunter (schon sind die Finger schwarz), entflammen das Ganze mit einem langen Streichholz und fachen mit einem Blasbalg oder einem Handkurbel-Lüfter an. Jetzt müssen Sie nur noch abwarten. Vielleicht ein bisschen beten.

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Mit Allesschneider und Mandoline schneller als die Profis schneiden

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Was dem Friseur die Schere ist, das ist dem Koch sein Messer. Es gibt Hobby-Köche, die irrsinnig viel Geld für ihre Messer-Sets ausgeben. Aber nicht jeder Mensch, der gerne kocht, ist ein Messerliebhaber. Mancher Zeitgenosse steht mit diesem Werkzeug auf Kriegsfuss, sei es, weil er die Klinge versehentlich gegen sich selbst gerichtet hat oder weil er einfach nicht die Technik beherrscht, mit der unsere Fernsehköche Möhren, Gurken und Lauchstangen wie Präzisionsmaschinen zerlegen. Für die zaghaften Zeitgenossen mit der Messerphobie sind sinnreiche Haushaltsgeräte ersonnen worden. Keine Tränen, kein Pflaster: Der Allesschneider Gehören Sie auch zu den Menschen, die in der Küche Tränen vergiessen? Auf die süsse Würze von Zwiebeln möchte niemand verzichten, auf das Zerschneiden dieses Gemüses jeder. Tränenblind arbeiten wir uns mit dem Messer durch die glitschige Knolle, hoffend, es möge nur Zwiebel sein, was wir da schneiden. Jetzt stellen Sie sich ein Gerät vor, in das Sie ihre Zwiebel werfen, um anschliessend einen Deckel draufzusetzen und mittels eines Seils à la Salatschleuder zwei scharfe Messer ins Rotieren zu bringen, die Ihre Zwiebel in feine Stücke zerlegen. Das gleiche Kunststück können Sie auch mit beliebigem anderen Gemüse ausprobieren sowie mit Obst oder Kräutern. Der Vorteil des Prinzips der rotierenden Messer: Das Schnittgut wird nicht wie in herkömmlichen Allesschneidern zerquetscht, sondern tatsächlich geschnitten. Das Salatschleuderprinzip mit dem Zugband dient dank zahlreichem Zubehör auch dem Mixen von Saucen und dem Trockenschleudern von Kräutern.

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Strom sparen mit mechanischen Haushaltsgeräten

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der fortschrittliche und politisch korrekte Mensch stellt sein Auto mit dem 'Atomkraft – Nein danke'-Aufkleber vor der Haustür ab und betritt seine hochmoderne Küche, um sich ein leckeres Süppchen zu zaubern. Er legt den elektrischen Passierstab bereit und steckt die Quirls ins elektrische Rührgerät. Jetzt noch Brot schneiden mit der elektrischen Brotschneidemaschine. Beim Transport zum Esstisch fallen Weissbrotkrumen zu Boden. Kein Problem: Mit dem elektrischen Handstaubsauger ist das Malheur schnell beseitigt. Es geht nichts über eine gut organisierte Küche. Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose Menschen- und umweltfreundliche Wind- und Wasserkraftwerke halten unsere häuslichen Steckdosen unter Spannung. Unsere Energie ist grün! Was also ist dagegen einzuwenden, wenn für die Zubereitung eines Süppchens inklusive Herd fünf elektrische Geräte zum Einsatz kommen? Nun ja, so eine Windmühle dreht sich nicht für Sie persönlich. Und auch der Wasserfall stürzt sich nicht von seinem Felsen, damit Ihre private Suppe schneller kocht. Alternative Energiequellen müssen mit vielen Menschen geteilt werden. Im Fall des Stromverbrauchs dürfen wir uns die Frage gefallen lassen: "Darf es auch etwas weniger sein?"

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Mobiler Genuss mit der Espressokanne

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Machen Sie sich keine Sorgen – wir leben im Zeitalter des Kaffeevollautomaten. Einfach den Startknopf drücken, den Rest erledigt die Maschine für Sie. Ihr frisch gemahlener und gebrühter Kaffee kommt als Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato am anderen Ende heraus. Fast ohne Ihr Zutun wird jeder von Ihren Kaffeekreationen begeistert sein. Die Schattenseite der schönen neuen Kaffeewelt sind die hilflosen Gesichter jener Menschen, die auf Reisen oder durch diverse unglückliche Umstände auf ihren Kaffeevollautomaten verzichten müssen. Zu ihrer Rettung hat der Liebe Gott die Espressokanne erfunden. Einfache Lösungen sind die genialsten Der Schöpfer der Espressokanne heisst natürlich nicht Lieber Gott, sondern Alfredo Bialetti. Der italienische Erfinder dachte darüber nach, wie mit niedrigerem Druck, als ihn die professionellen Barmaschinen erzeugen, ein akzeptabler Espresso gebrüht werden könnte. Frucht seiner Überlegungen ist die Wasserdruckkanne, die ihr einfaches Wirkprinzip mit einem perfekt funktionalen Design verbindet. Bialettis Espressokanne 'Moka Express' ist zum Symbolgegenstand italienischer Kaffeekultur geworden. Natürlich hat das achteckige Gerät aus Aluminum seit Langem seinen festen Platz in der Design-Sammlung des New Yorker Museum of Art.

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Kupfer: Damit kocht der Profi

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Kochutensilien haben Inflation. In jedem Supermarkt können wir Culinaria- und Gourmet-Reihen vom Profi-Kochmesser bis zur Induktionsherd-Pfanne kaufen. Ständig werden neue Arten von Öfen erfunden und notwendigerweise neue Arten von Kochgeschirr. Dem Anfänger schwirrt der Kopf, denn nicht nur muss er sich durch eine Flut von Kochbüchern und -stilen lesen, sondern auch noch entscheiden, welche Sorte Werkzeug für seine Zwecke am geeignetsten ist. Bei Inflationen von Innovationen lohnt sich ein gelassener Blick in die Küchen von Profis. Mit Profi ist nicht der Show-Koch gemeint, der seine Rede mit Fachbegriffen überwürzt und an seinem Arbeitsplatz herumzaubert wie der grosse Cagliostro. Die echten Profis arbeiten in richtigen Küchen und gehen ihrer schweisstreibenden, hoch konzentrierten Arbeit hinter geschlossenen Türen nach. Die Ausstattung dieser wirklichen Profis ist einfach: Dinge, die sich seit Jahrhunderten bewährt haben.

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Die Getreidemühle: vollwertig und allergiefrei

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Jedes Jahr werden neue Volkskrankheiten entdeckt und zur Nummer eins gekürt. Krebs, Herzinfarkt, Diabetes, Depressionen – die körperlichen und mentalen Desaster wechseln, die Menschheit erzittert unter immer neuen Bedrohungen. Gute Chancen auf den ersten Platz hat zurzeit ein breit gefächertes Leiden, das unser Leben nicht unmittelbar bedroht, aber seinen Genuss einschränkt: die Allergie. Allergien treten in verschiedenen Gewändern auf – als Form der Lebensmittelallergie ist die Glutenallergie stramm auf dem Vormarsch. Ein wichtiger Verbündeter im Kampf gegen diese Allergieform ist die Getreidemühle.

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Rückenfreundliche Bodenkultivierung mit der Motorhacke

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wenn mein Grossvater noch mal auf die Welt käme, würde er staunen. Der alte Herr war seinen Enkeln vorzugsweise als der Mann mit dem krummen Rücken bekannt. Sein Garten, seine Obst- und Gemüsebeete waren die Vorzeigeobjekte des ganzen Viertels. Jeder Passant, der am Zaun vorbeikam und einen Blick in das grüne Paradies warf, wünschte sich augenblicklich, selbst ein so traumhaftes Stück Erde anzulegen. Dabei übersah er geflissentlich jenen Herrn mit dem krummen Rücken, der die Drahtbürste über vermooste Steine schrubbte, Fugen auskratzte, Rasenkanten beschnitt und das Laub des letzten Winters aus den Ecken rechte. Stellen wir uns vor, der alte Herr hätte Gelegenheit, selbst als Passant einen Blick auf den Status quo moderner Gartenarbeit zu werfen. Zwei Dinge würden ihm sofort auffallen: Die Gärtner haben geradere Rücken als früher, und sie machen mehr Krach bei ihrer Arbeit. Der Mann mit dem Hochdruckreiniger fetzt die Moosbeläge, an denen sich Opas Drahtbürste abgeraspelt hat, mit seinem Druckstrahl hinweg. Der Mann mit dem elektrischen Rasentrimmer peitscht die Rasenkantengräser von ihren Halmen. Über den Rasen selbst läuft eigenständig lenkend ein flaches Gerät und lässt eine englisch kurze Grünfläche hinter sich. Grossvater reibt sich die Augen.

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Weinlagerung in der Wohnung – das benötigen Sie dazu

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Früher hatten es Weinfreunde einfacher. Sie lebten in ungedämmten Häusern mit Natursteinkellern, aus deren Wänden im Herbst das Wasser sinterte. Gross waren diese Keller, und die geliebten Flaschen bildeten zusammen mit Marmeladengläsern und Fleischkonserven eine friedliche Koexistenz. Keine Waschmaschine sonderte den künstlichen Duft von Bergwiesen ab, keine Trockenlegungsmassnahme gefährdete die Luftfeuchtigkeit. Es waren herrliche Zeiten! Weine sind empfindliche Substanzen. Sie mögen kein Licht. Sie mögen keine Temperaturschwankungen. Sie verabscheuen trockene Luft und starke Gerüche. Und sie möchten immer liegen. Ein bisschen sind sie wie sensible Haustiere, deren Wohlergehen Service und Zuwendung voraussetzt. Aber das weiss der Weinfreund ja.

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Mit dem Weinthermometer Genuss perfektionieren

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Getränk Wein hat Karriere gemacht. Früher war es das Festtagsgetränk der bürgerlichen Tafel und das Alltagsgetränk des Grossbürgertums. Wer nicht in besseren Kreisen aufwuchs oder in einem Weinanbaugebiet, nahm im Laufe seines Lebens nicht allzu viele Schoppen des edlen Rebensaftes zu sich. Das hat sich geändert. Wein ist populär geworden. Und allmählich rückt das Wissen um den richtigen Weingenuss nach. Bei welcher Temperatur wird welche Art von Wein serviert? Rotwein bei Zimmertemperatur, Weisswein aus dem Kühlschrank? Weinkenner rümpfen die Nase, wenn sie solche Verallgemeinerungen hören. Mit einem leicht snobistischen Unterton klären sie den Ahnungslosen auf, dass die Zimmertemperatur sich auf die Wohnräume der britischen Oberklasse des 19. Jahrhunderts bezieht – und die lag bei 16 bis 18 Grad. Insofern: Wenn Sie Zimmertemperatur auf diesen vergangenen Wert beziehen, mögen Sie in der Serviertemperatur Ihres reifen Bordeaux richtig liegen – aber nur, wenn es sich um reifen Bordeaux handelt.

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